Yoga Heim Praxis als Vollzeit Mami

Vor einigen Jahren hatte ich die Möglichkeit zu entdecken, dass Yoga nicht, wie ich immer dachte, langweilig und nur für ältere Menschen, sondern physisch und mental herausfordernd und auf allen Ebenen bereichernd ist. Dieser Weg hat mich schlussendlich zur Yoga-Lehrer-Ausbildung geführt. Seither kann ich mir ein Leben ohne meine Praxis nicht mehr vorstellen.

Es haltet mich nicht nur körperlich fit, sondern hilft mir auch, mich zu beruhigen, entspannen und erlaubt mir mein Ich und meinen eigenen Körper jeden Tag bewusster zu erleben. Es hilft mir, sorgsamer auf meinen Körper zu hören und gelassener mit den Dingen des Alltags umzugehen.

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Nach einem Autounfall, wie auch dem vielen Sitzen im Studium, hatte ich Probleme mit meinem Rücken und ständig Rücken- und/oder Ischiasschmerzen. Seit ich aber regelmäßig Yoga praktiziere, ist kein Tag vergangen, an dem ich diese Schmerzen jemals wieder gespürt habe.

Als Hebamme weiss ich, dass viele Frauen durch das Dehnen der Bänder, den Hormonen, dem Gewicht des Kindes (entweder im Bauch oder nach der Geburt beim Stillen oder einfach nur vom Herumtragen des Babys) oder sogar nach einer schweren Geburt, Probleme mit dem Rücken haben. Leider wird die Wichtigkeit der Rückbildung mit Gymnastik (das kann Pilates, ein Rückbildungskurs, Heimübungen oder Yoga sein) nicht genügend in den Vordergrund gestellt und berücksichtigt. 6-8 Wochen nach der Geburt kann mit sanften Übungen begonnen werden. Zu einer normalen Yogastunde wird jedoch erst 4 Monate nach der Geburt empfohlen, wegen der extremen Belastung auf Beckenboden und Bauchmuskulatur, die langsam und einfühlsam wieder aufgebaut werden muss, damit keine Schäden entstehen. Ich habe zwar nicht geboren, bin aber über Nacht Vollzeit-Stiefmami von 2 Jungs geworden. Die Jungs sind 4 und 6 Jahre alt und voller Energie. Vorallem wenn sie zusammen sind, ist es fast unmöglich, die Augen von ihnen zu lassen, ohne dass einer der zwei weint oder sich verletzt. Jungs halt :)
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Über die letzten 8 Monate habe ich versucht zu lernen, wie ich meine Praxis in den Alltag eines Full Time Mamis einbauen kann, ohne egoistisch zu sein und die Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen, jedoch mich selber nicht ganz zu vergessen.
Tönt ganz simpel und einfach, es hat sich jedoch alles andere als das erwiesen!


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Nun, was macht eine Full-Time-stay-at-home – Yoga Mami, die ihre Heimpraxis nicht nur geniesst, sonder auch braucht?
Gerne möchte ich euch mitteilen, zu welchen Schlüssen ich gekommen bin und was mir geholfen hat, wieder in eine Yoga Heimpraxis Routine zu kommen. Vielleicht hilft das der einen oder anderen frisch gebackenen Yoga Mami schneller wieder auf die Yoga Beine zu kommen:


1. Sich Zeit nehmen für die Praxis: Das klingt sehr einfach und selbstverständlich, es ist jedoch der häufigste Grund und der wichtigste Punkt für eine Heimpraxis. Vorallem ist dies schwer, wenn man nicht mehr in der gewohnten Routine ist. Wenn dir deine Praxis wichtig ist, lege Wert darauf, dir Zeit zu nehmen. Was mir geholfen hat, ist entweder früher als die Kinder und meinen Mann aufzustehen (wenn ich nicht zu erschöpft bin, was viel vorkommt mit so einem voll gepackten Tag mit 2 Jungs!), oder die Zeit vor dem Nachtessen zu nehmen, wenn jemand anders Zuhause ist und mit den Kindern spielen kann, wenn die Kinder einen Nachmittagsschlaf halten oder nachdem sie im Bett sind (dieser Punkt ist am wenigsten zutreffend für mich, da ich diese Zeit gerne mit meinem Mann verbringen möchte). Sei dir bewusst, dass 15 Minuten besser sind als gar nichts. Ich kann dir versprechen, dass du überrascht sein wirst, was du alles erreichen und machen kannst, wenn du dich zu deiner Yoga Zeit verpflichtest.


2. Keine Entschuldigungen: Ich habe viele Entschuldigungen von Freundinnen, die Yoginis und schwanger und/oder Mamis sind gehört, weshalb sie nicht praktizieren können. Bevor ich selber Stiefmami geworden bin, habe ich mir versprochen, dass ich nie so sein werde und habe nicht wirklich verstanden, weshalb das passiert. Jetzt sehe ich die ganze Sache ganz anders. Ich habe immenses Einfühlungsvermögen jeder Frau gegenüber und respektiere ihren Weg. Yoga Praxis hin oder her. Was ich jedoch für mich selber herausgefunden habe, ist, dass ich viel früher wieder mit meiner Praxis hätte anfangen können, ich war einfach noch nicht bereit dafür und ich war so überwältigt mit meiner neuen Aufgabe als Mami, dass ich keine Energie hatte, einen Weg zu finden. Jetzt weiss ich, dass ich mir selber keine Entschuldigung machen darf, weshalb ich nicht praktizieren sollte. Sei es mangelnde Energie oder was auch immer. Wir haben alle Tage, an denen wir eine Pause machen müssen oder dürfen. Sei es wegen eines vollgepackten Tages oder was auch immer. Es gibt Menschen im Leben, die an erster Stelle kommen, vor uns selbst. Ein Beispiel dafür sind unsere Kinder, das ist genau so eine Entschuldigung, welche viele Mamis haben. Ich habe gelernt, dass es nicht fair ist, die Menschen, die uns wichtig sind, als Grund zu nehmen. Ich meine, schlussendlich haben die Kinder und der Ehemann genau so viel von der eigenen Praxis wie du selbst, da du ihnen nicht nur einen gesunden Lebensstil, sondern auch die Wichtigkeit des eigenen Wohlbefinden vorlebst.


3. Die Kinder in die Praxis involvieren: Vorallem mein jüngster Stiefsohn ist zutiefst an allem interessiert, was ich oder sein Papa macht. Als ich angefangen habe, mir die Zeit für meine Praxis zu nehmen und mir dann einen Yoga Raum gestaltet habe, wo ich die Türe schliessen kann und in meine kleine Welt eintauchen darf, ist das Interesse gewachsen, zu sehen, was Britt denn auch mit diesem Yoga Zeug macht. Ich habe angefangen, ihm einige Sachen zu demonstrieren und ihn einige Übungen gelehrt. Es macht ihm so viel Spass und er wollte nach einer Weile sogar selber die Yoga Lehrer Stelle übernehmen. Jetzt fragt er mich immer wieder, ob wir bitte zusammen Yoga machen können. Nicht nur macht es ihm selber Spass, er versteht und berücksichtigt seither, wenn ich mich für einige Minuten oder eine halbe Stunde/Stunde (wenn sie artig sind und es mir erlauben!) zum Yoga entschuldige. Er hilft mir meinen Altar zu gestalten und die Kerze anzuzünden oder wieder zu löschen. Er hat unter anderem gelernt, wie man mit Yoga mit Wut oder Traurigkeit umgehen kann. Er hat mich letzte Woche gefragt, was er machen kann, damit er nicht mehr so wütend sein muss, er konnte die Wut einfach nicht abbauen. Ich habe ihn dann gelehrt, wie man Atmen und einfach Om Om Om Om Om singen kann. Er hat sich nach 5 Minuten besser gefühlt und macht das seither jedes Mal, wenn er wütend ist. Super süss.. und was für ein wertvolles Geschenk, in einem so jungen Alter schon so etwas Wichtiges zu lernen. Ich bin so stolz auf ihn und seinen Bruder, aber auch auf mich selber, dass Yoga wieder einen Platz in meinem meist stressigen Alltag gefunden hat.

Namaste!!!

/ Britta York Frischknecht

Die Kinderwagen Suche

Ob man das erste Mal schwanger ist und sich neben all den anderen Informationen mit dem Thema Kinderwagenkauf auseinandersetzt oder einfach auf der Suche nach einem besseren, stabileren und/oder praktischeren Kinderwagen ist, das Angebot ist riesig. Die Geduld kann nach wenigen Stunden Suchen auf Google wie auch nach zahlreichen Beratungen von Spezialisten im BabyLand schwinden. Es gibt tausende Modelle, und ich bin sicher, dass es für jedes Kind, für all die verschiedenen Lebensverhältnisse, wie auch die unterschiedlichen Gewohnheiten der Eltern, den perfekten Wagen gibt.

Leider habe ich mich deshalb für einen weniger praktischen und stabilen aus einem Flohmarkt entschieden und bin erst später auf denjenigen, der mein Leben um einiges einfacher gemacht hat, gestossen. Ich möchte nicht behaupten, dass der Wagen, den ich auf dem Flohmarkt gekauft habe, nicht gut ist. Einfach nicht für mich und meine Tochter.

Eine Freundin von mir wollte sich im Baby Center einen Kinderwagen kaufen und ich habe mich zur Verfügung gestellt, ihr Gesellschaft zu leisten, da ich mich nur zu gut erinnere, wie überfordernd es sein kann. Aber auch wie wertvoll eine professionelle Beratung ist.

Nach nur 40 Minuten guter Beratung hat sie sich entschieden, und ich mich, ganz unerwartet, mit ihr.

Die Beratung basiert mehrheitlich auf Fragen, wonach sich die Verkäuferin ein Bild machen kann, was am besten für das Kind und die Eltern ist.

Die Fragen beinhalten zum Beispiel, was für einen Lebensstil man führt, wo man wohnt (Stadt, Land, Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus, Block und und und), wo und wie man seine Freizeit verbringt. So viele Fragen, die man sich vorher vielleicht gar nicht überlegt hätte.

Wie auch zum Beispiel, ob ich als Frau den Kinderwagen hauptsächlich benutze und auch in- und aus dem Auto packe, wie gross mein Kofferraum ist, ist der Kinderwagen einfach für mich zu benutzen (auf und zu klappen), was für Zubehör möchte oder brauche ich dazu.

Während sie ihre Füsse hochlagerte, bin ich mit meiner Tochter auf einen Spaziergang und seither kann ich mit voller Freude sagen, wie toll mein Kinderwagen, der Quinny, wirklich ist.

Nun möchte ich gerne teilen, was alles zu meinem Entscheid geführt hat und hoffe, damit wertvolle Tips weiter geben zu können.

Nicht nur hat der Quinny sofort meine Aufmerksamkeit durch sein elegantes und stylisch schwarzem, aus Aluminium (und somit super leichtem) Fahrgestell mit den schwarzen Radfelgen gewonnen, auch durch seine Geländetauglichket, den guten Fahrkomfort und einer flexiblen Einsatzmöglichkeit.

Da wir auf dem Land wohnen, brauche ich einen Wagen, der jede Herausforderung meistert. Von Wald und Wiesen zu Pflasterstein und Teer in der Stadt.

Was mir unter anderem sehr wichtig war, ist, dass meine Tochter einen gut gepolsterten Sitz (oder Liege) hat, ich die Rückenlehne verstellen kann für eine optimale Sitzposition aber auch die Möglichkeit bietet, die Fußstütze zu verstellen, so dass sie entweder sitzen oder liegen kann.

Der Fahrkomfort ist mir persönlich sehr wichtig, da ich viel unterwegs bin. Für meine Tochter, wie auch für mich. Der Quinny lässt sich mühelos in jede Richtung lenken, ob über Stock und Stein oder auf dem Gehweg. Der Schiebegriff lässt sich nicht nur in seiner Höhe verstellen, sondern auch stufenlos verstellen. So kann meine Kleine entweder gemütlich sitzen oder liegen.

Wer selber Kinder hat, oder erwartet, weiss wie wichtig die Sicherheit seiner Tochter oder seines Sohnes ist. Ich würde sagen, dies gehört zur Nummer eins auf der Checkliste beim Kinderwagenkauf.

1008931_2Beim Quinny Speedi-Set ist meine Tochter mit einem 5 Punkt Gurt System und einem Sicherheitsbügel gesichert. Ich liebe die Feststellbremse im Fussbereich, wo ich problemlos darauf zählen kann, auch wenn ich keine Hand frei habe.

Da ich viel alleine unterwegs bin, ist mir eine einfache Handhabung, wie auch eine mühelose Verstauung im Auto durch ein einfaches Zusammenklappen wichtig. Der Quinny hat eine kompakte Faltmasse von 94 x 38 x 65 und zu allem hin bleibt er im zusammengeklappten Zustand aufrecht stehen. Ob beim Einkaufen oder sonst, der Einkaufskorb des Quinnys bietet mir genügend Stauraum für alles Nützliche.

 Ja liebe Leser und Leserinnen, wie ihr sieht, gibt es unendlich viele Faktoren, die man beim Kauf eines Kinderwagens beachten muss und wenn man sich darüber keine Gedanken macht, schnell in den Kauf eines für einen nicht so praktischen Wagen geraten kann oder den Wagen nach einigen Wochen durch einen besseren ersetzt.

 Mit meiner Erfahrung, die ich gemacht habe, und wenn ich mich herum höre bin ich nicht alleine damit, lege ich allen ans Herz, sich richtig beraten zu lassen. Es lohnt sich.

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/ Britta York Frischknecht

RECARO Privia – den sichersten Begleiter für den unbeschwerten Start ins Leben

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Die Privia in Kombination mit der RECARO fix Basis ist Testsieger der Stiftung Warentest (Ausgabe 6/2014, Gruppe 0/0+). Die Note 1,3 („SEHR GUT“) ist das beste Ergebnis, das die Warentester jemals für einen Kindersitz vergeben haben. Unter anderem staubte die Babyschale RECARO Privia Bestnoten in den Kategorien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffbelastung ab. Mit der RECARO Privia gönnen Sie Ihren Liebsten nicht nur den sichersten Begleiter für den unbeschwerten Start ins Leben, sondern Sie ist eine klare Kaufempfehlung für Eltern, die nicht nur auf eine Babyschale mit sehr guten Testergebnissen, sondern auch auf ein zeitloses hübsches Design achten.

Diese Babyschale wird entgegen der Fahrtrichtung montiert. Ohne die Isofix Base, können Sie die RECARO Privia Babyschale auch mit dem im Fahrzeug befindlichen 3 Punkt-Gurt befestigen. Da Schulterpolster, Schultergurte und Kopfstütze eine Form bilden, erhört das den Schutz- und Komfortfaktor. Der Tragekomfort wird durch ein ergonomischen Griff um ein vielfaches erhöht. Bitte achten sie stets darauf, dass die Babyschale nicht auf Beifahrersitzen montiert wird, die mit einem Frontairbag ausgestattet sind. Hier können im Falle einer Fahrzeugkollision irreparable Schäden entstehen.

Technische Daten:

 Mit der RECARO Privia bekommen Sie eine Babyschale der ECE-Gruppe 0+. Diese ist für Neugeborene bis zu einem Gewicht von 13 kg geeignet. Diese entspricht einem Alter bis zu 1,5 Jahren.

LEICHT
Mit nur 3,7 kg eine der Leichtesten ihrer Klasse

SICHER
Innovatives HERO Sicherheitssystem

  • Schulterpolster, Schultergurte und Kopfstütze bilden eine Einheit
  • Kein Verdrehen oder Verrutschen der Gurte
  • Weicher Stoff verhindert Hautirritationen
  • Sitzverkleinerer für Neugeborene inklusive

KOMFORTABEL
RECARO SMARTfit Komfortsystem

Fazit: Sehr geringes Verletzungsrisiko und einfache Handhabung

Die Babyschale RECARO Privia ist in Sachen Komfort und Sicherheit sehr gut durchdacht. Von der Verarbeitung bis hin zu den Bedienelementen lässt sich diese Babyschale wunderbar handhaben. Mit dem ergonomischen Tragegriff und dem geringen Gewicht des Sitzes lassen sich auch noch „ältere“ Kinder mühelos tragen. Diese Babyschale mit der zusätzlich erhältlichen Isofix Base können wir Ihnen nur wärmstens empfehlen.