Badering bébé-jou

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Liebe Mami’s und Papi’s

Da meine kleine Melissa liebend gerne badet so wie ich auch, habe ich mich auf die Suche gemacht nach einer Badehilfe um gemeinsam mit meiner Kleinen das gemeinsame Baden zu geniessen. Also habe ich mich auf dem Weg ins Babyfachgeschäft gemacht um mich beraten lassen. Da wurde mir der Badering von bébé-jou empfohlen. Zuhause angekommen habe ich es gleich mit der Kleinen für mich und euch getestet.

Durch die Saugnäpfe ist es sehr leicht es in der Badewanne zu befestigen. Da beginnt der Badespass… Die kleine Melissa war von den kleinen Entenköpfen so begeistert dass sie sofort angefangen hat mit ihnen zu spielen. Die Begeisterung stieg als sie merkte, dass aus den Enten Wasser herausspritzte. Nicht nur Melissa war voller Freude, ich war begeistert von der Sicherheit! Der Ring hat keine offenen Kanten, ist durch die Saugnäpfe rutschfest und die Kleine kann nicht umkippen. Dieser lässige Badering von ZEWI bébé-jou kann ich nur weiterempfehlen. Für die ganze Familie ein richtiger Badespass.

/ Milena Hefti
Foto: ZEWI bébé-jou

Janina´s Food Tip

Ich koche und backe gerne – und noch lieber esse ich! Für alle, denen es auch so geht (und vielleicht wie ich ein Trainingsziel verfolgen und mehrmals pro Woche Gewichte stemmen) habe ich hier die superleckere und auch noch kalorienreduzierte Variante von Pancakes – auch „low carb“ genannt. Natürlich eignet sich das Rezept auch für alle anderen – es ist einfach nur lecker.

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Rezept
50 g gemahlene Haferflocken
30 g Whey (kann auch weggelassen werden, gleiche Menge Haferflocken Mehl nehmen)
1 Eiklar
1-2 EL Magerquark
1 Schuss Sojamilch oder Kuhmilch
1-2 TL Backpulver
1 Handvoll Himbeeren (für die Deko oder andere Früchte)
Süßstoff (bei süssem Whey nicht mehr notwendig)

Zubereitung
– Verrührt alle Zutaten zu einem glatten Teig
– Er sollte nicht zu flüssig sein und klumpenweise
von der Gabel fallen
– Backt jeweils 1 EL Teig in der Pfanne bei kleiner Stufe zu Pancakes aus. Wer mag, kann die Pfanne vor Gebrauch dünn mit Öl bestreichen.

Auf meinem Foto fehlen die Früchte  – die Abbildung zum Blog war eine spontane Idee frühmorgens um 8 Uhr – ich hatte nichts Fruchtiges im Haus, deshalb habe ich einfach etwas Natur Joghurt darüber geleert. Ich war überrascht, wie lecker diese Pancakes sind: wenn man sie mit einem normalen Rezept vergleicht, hat es doch einige Abweichungen.

Auf die Pancakes und loooooos…

/ Janina Wolf

Unverhoffte Glücksgefühle

Der Hund bellt, ein Fahrzeug nähert sich dem Haus. Hat es wirklich geklappt? Kommt er? Er kommt!

Ein gelber Lieferwagen der Post hält vor der Haustüre. Der freundliche Chauffeur öffnet die Türe und erkundigt sich, ob er hier richtig sei. Sofort beginnt er die Taschen in den Hausflur zu tragen und nebenbei entsteht ein ungezwungenes Gespräch. Schnell stellt sich heraus, dass seine Frau im siebten Monat schwanger ist. Ich stehe mittlerweile kurz vor dem Geburtstermin und habe mich aus diesem Grund das erste Mal getraut. Ich habe bei einem Online-Shop den Wocheneinkauf nach Hause bestellt.

Bis jetzt war ich immer der Meinung, dass dies absolute Bequemlichkeit, wenn nicht sogar Faulheit, ist. Trotz allem konnte ich mich aber nicht dazu motivieren, meinen Vorratskasten vor der Geburt aufzufüllen, was sowohl Getränke, Teigwaren, Mehl sowie Frischprodukte beinhaltete.

Nur schon der Gedanke, den Sohn und mich zum Fortgehen bereit zu machen, ins Auto zu steigen, ins Dorf zu fahren (wir wohnen etwas abgelegen), im Laden alles in den Einkaufswagen zu hieven, an der Kasse alles aufs Band zu packen, anschliessend wieder in den Einkaufswagen, dann im Auto erneut umladen und zu Hause nochmals alles in die Finger zu nehmen, erschien mir momentan einfach zu viel des Guten. Zudem lag da in der Schublade noch ein Gutschein von Leshop.ch. Warum sollte ich das also nicht auch einmal probieren?

Als mein Sohn seinen Nachmittagsschlaf machte, setzte ich mich an den Computer und studierte die Seite www.leshop.ch. Die Anmeldung sowie das Finden der Produkte stellte sich auf der übersichtlichen Homepage als sehr einfach heraus. Sicher braucht es bei den ersten Bestellungen etwas Übung, damit man weiss, wo man die Mengenangaben eintragen kann, wo der Produktebeschrieb zu finden ist und dass nicht jedes Produkt, das es im Laden gibt, auch online zu haben ist. Aber eine Variante oder ein ähnliches Produkt findet sich immer.

Somit war der Grosseinkauf doch innert 45 Minuten erledigt. Diese Zeit hätten wir nur schon fürs Anziehen, den Fahrweg ins Dorf und zurück gebraucht. Als ich dies am Abend etwas beschämt meinem Mann erzählte, war seine Meinung, dass er sich da nicht so sicher sei, dass dies klappe. Die würden doch nie im Leben bis zu uns hochfahren. Etwas kleinlaut erwähnte ich noch die 100 % Heimliefergarantie und hoffte für mich, dass es auch wirklich funktioniert.

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Bereits einen Tag später fuhr der Lieferwagen vor. Als nun die 5 Taschen und 3 Getränkepacks im Hausflur standen, überkam mich ein totales Glücksgefühl. Jetzt musste ich die Sachen nur noch zu Hause verstauen. That’s it! Somit habe ich einen ganzen Nachmittag für mich gewonnen. Fazit: Das werde ich sicher noch mehr machen, wobei es ganz klar nicht den Wocheneinkauf ersetzen soll. Trotz dieser super Möglichkeit finde ich es wichtig, den persönlichen Kontakt im Laden zu erleben und somit auch dazu beizutragen, dass nicht plötzlich der Dorfladen geschlossen wird.

/ Manuela Roth

Janina`s Skiferien Tip: Skiferien mit Kleinkind? Skiferien mit Kleinkind!

Jahrelange Erfahrung in Sachen „Skiferien mit Kleinkind“ bewegen mich dazu, euch meine Erfahrungen, Tipps und Erlebnisse davon zu berichten – soeben sind wir nämlich von den Skiferien zurückgekehrt. Die Kinder sind und waren immer zwischen 10 Monaten und knapp zwei Jahre alt während den Ferien – hab ich grad bemerkt.

Das Event „Skiferien“ kann man entweder sportlich locker sehen oder zuhause bleiben – man kann die Kleinen ja unmöglich ganztags auf den Rücken binden und die Pisten runter rasen wie in Jugendzeiten.

Hier ein paar Anekdoten, mögliche Tipps und Tricks für „trotzdem tolle & erholsame Skiferien“ – Statisten sind: Mami, Papi, Kinder.

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Grundausrüstung:
Schlitten mit Sitz und warmem Sitzsack plus Lammfell
Tragehilfe oder Tragetuch
Kinderwagen
Rucksack – eventuell mit Schlitten, wie auf dem Foto
etwas zum Lesen für die Eltern

Musik auf dem Iphone

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Papi fährt Ski mit allen, die schon auf Skis stehen können.

Mami spaziert, schlendert oder gibt Gas beim Spazieren (sportlich fitter Aspekt) mit dem Kleinsten – entweder nimmt sie gemütlich die Sesselbahn und trifft sich mit allen anderen zum Mittagessen oder sie läuft die 2,3 Kilometer hoch und hat ein tolles Workout gemacht.

Andere Geschwister mögen das „beim Fahren zuschauen“ und sind unheimlich stolz, die neuesten Fahrkünste zu präsentieren.

Nach dem Lunch sind die meisten Kids primär erstmals pausenbedürftig und es bietet sich an, etwas an die Sonne zu liegen, ein Pfüüsi zu machen oder nach dem strengen Skifahren mit Papi ein gemütliches Nachmittagsprogramm durchzuführen.

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Nun was macht Mama in dieser Zeit?
– lauschiges Plätzli suchen an der Sonne und entspannen (wenn man immer vier Kids um sich hat, ist das Erholung pur)
– ein Buch lesen und Musik hören
– wenn das Kleine am Rücken schläft, spazieren gehen (es gibt sicher überall einen Wander- oder Schlittelweg) oder sich eine Après-Skibar suchen, an der sicherlich gute Musik läuft und es ein  (selbstverständlich alkoholfreies) Sprudelgetränk gibt…
(-es gibt auch noch das Handy, Tablet oder sonst was um die Zeit zu vertreiben)

Oft schlafen Kinder während Ferienzeiten weniger lange – das darf man nicht so eng sehen und vorallem nicht vor den Ferien denken, dass während den Ferien alles so laufen muss wie Zuhause. Man muss vermutlich einfach mit der lockerflockigen Einstellung in die Ferien gehen, dass es gaaaaaaaanz anders wird wie Daheim…

Sollten Mami sich nichtsdestotrotz für den wohltuenden Mittagsschlaf im Hotel entscheiden – sucht euch ein Hotel mit Nachmittagsprogramm für euch (Yoga, Massagemöglichkeiten, Kinderhütedienst, Spa, etc…)

Bei ganz schlechtem Wetter könnte man auch einfach im Hotel bleiben oder man shoppt im nächst grösseren Ort – das tut auch gut.

Bevor ich euch in die Skiferien lasse: natürlich gibt es die Option umgekehrt: Mami fährt Ski und Papi schaut zum Kleinsten.

Für uns war diese Methode heuer kein Thema. Papa wünschte sich für einmal viel Zeit mit den Kids und ich erholte mich prächtig nebenbei.

Also: Helm auf und Ski Heil !!!!

maitli/ Janina Wolf

Janinas Bastel-Tipp

Heute widmen wir uns dem Thema Basteln. Ich weiss, Weihnachten ist gerade vorbei, aber irgendjemand hat ja trotzdem stets Geburtstag. 😉 Oma oder Opa, Götti oder Gotti oder sonst ein Familienmitglied. Aus Erfahrung weiss ich, dass sich die Familie und Freunde immer über etwas Selbstgebasteltes freuen und die Freude ist grösser, wenn man es gebrauchen kann.

DSC_6230(1) Gesucht – gefunden – endlich – für Gross und Klein machbar:

 – ein transparentes Schneidebrett wie auf dem Foto (bei Coop gefunden)

– die richtigen waschbaren Farben von Gonis

– eine Bastelunterlage

– Bastelkleider für die Kinder

– alte Leintücher, um verschmutzte Hände und Füsse schnell zu reinigen

– Haushaltsrolle, Pinsel…

 und los geht’s…

Wichtig: auf der Rückseite des Schneidebretts malen oder schreiben … spiegelverkehrt nicht vergessen!

Wir lassen der Fantasie nun grosse Freiheit und vollen Lauf.

Babies können Fussabdrücke platzieren – Tiere daraus gestalten als Beispiel.

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Mit meiner 2-jährigen Tochter wählte ich die Finger-Abdrucktechnik auf Bild 2 – und die Handabdruck-Technik auf Bild 3, für alle, die nicht erkennen, was es sein soll: es ist eine Qualle und ein grosser gelber Tintenfisch – gemacht aus Hand- und Fussabdrücken.

Eine weitere Möglichkeit für grössere Kinder ist, die Abbildungen unter das Brett zu legen und sie obenseitig abzumalen oder nachzuzeichnen.

Nach Beendigung der Meisterwerke empfehle ich, sie einen Tag trocknen zu lassen, bevor man sie im Geschirrspühler (ohne Tabs oder Waschmittel) bei cirka 60 Grad einen Waschgang lang „einbrennt“ – es kann immer und immer wieder gewaschen und verwendet werden – wir haben den Elchtest gemacht.

Auf die Plätze – fertig – los – die Bastelrunde mit Janina ist eröffnet.

DSC_6237(1)/ Text und Fotos: Janina Wolf

Unbeschwerte und lehrreiche Ferientage mit Ihrem Baby im rocksresort in LAAX

Vom 25. bis 29. Januar 2016 findet bei uns im rocksresort, direkt an der LAAX Talstation, bereits zum dritten Mal die Babywochen statt. Höchste Zeit, Ihnen unser Programm näher zu bringen. Als vierfache Mutter und Betreuerin im Kinderhort des rockresort liegen mir die Babywochen besonders am Herzen. Während einer ganzen Woche können Mütter, Väter oder sogar Grosseltern mit ihren Kleinen im Alter von 0 – 24 Monaten an einem auf ihre Bedürfnisse zugeschrittenen Programm teilnehmen und gemeinsam Neues lernen.

Spass und Aktion mit Ihrem Baby

Morgens findet jeweils die Wassergewöhnung mit Amanda Cavelti statt. Der Kurs ist für Babys im Alter von 6 Monaten bis 2 Jahre konzipiert. Beim Spielen und Bewegen im Wasser wird das Interesse am nassen Element geweckt.

Wassergewöhnung im signinawellness - auf spielrische Art lernen die Kleinen das Element Wasser näher kennen.
Wassergewöhnung im signinawellness – auf spielrische Art lernen die Kleinen das Element Wasser näher kennen.

Spannende und abwechslungsreiche Programmblöcke am Nachmittag

Mit „fitdankbaby“ zeigen wir Müttern, wie sie fit bleiben und zugleich die Entwicklung ihres Babys fördern. Das Gewicht des Babys wird z.B. für Kraftübungen genutzt, während das Baby die stetige Bewegung und die Nähe zu seiner Mutter geniesst. Auch basteln steht auf dem Programm.

Am Mittwoch darf ich selbst ein Babycoaching abhalten. Kaum wird verkündet, dass man Eltern wird, beginnt die Informationsflut. Da ist es oft schwierig herauszufinden, was wirklich wichtig ist. Mit diesem Coaching möchte ich Licht ins Dunkle bringen, Denkanstösse geben und Diskussionen anregen.

Ausserdem leite ich auch den Kurs zur Baby Zeichensprache. Wir lernen die „richtigen“ Zeichen aus der deutschen Zeichensprache, um mit unseren Babys besser zu kommunizieren. Oft verstehen wir nicht was „dada“ bedeuten soll, oder wieso das Baby schon wieder weint. Die Kleinkinder bemühen sich verstanden zu werden, aber für uns ist es schwer es richtig zu interpretieren. Mit meinem ersten Kind hatte ich dieses Problem auch, bis ich auf die Zeichensprache gestossen bin und diese innerhalb weniger Wochen meinem Baby beigebracht habe. Kleinkinder verstehen bevor sie sprechen. Wenn sich die Babys dank der Zeichensprache zu verstehen geben können, wird der Alltag einfacher und ruhiger. Die Kleinen sind zufrieden, wenn die Erwachsenen sie verstehen und weinen viel seltener.

Meine 19 Monate alte Tochter Emma und ich. Dank der Zeichensprache für Babys können wir uns verständigen - auch wenn sie erst wenige Wörte kann.
Meine 19 Monate alte Tochter Emma und ich. Dank der Zeichensprache für Babys können wir uns verständigen – auch wenn sie erst wenige Wörte kann.

Zeit für Entspannung

In unserem Programm bieten wir Zumba und einen Wellnessnachmittag nur für die Eltern. Ab und zu brauchen auch sie eine kleine Auszeit, um neue Energie zu tanken. Währenddessen kümmere ich mich mit meinem Team um die Kleinen. Übrigens, im rocksresort bieten wir sieben Tage in der Woche eine Kinderbetreuung von 9.30 bis 21.00 Uhr.

Im Kinderhort des rockresort bin ich voll in meinem Element. Basteln mit den Kindern bereitet mir unheimlich Freude.
Im Kinderhort des rocksresort bin ich voll in meinem Element. Basteln mit den Kindern bereitet mir unheimlich Freude.

rocksresort – Ihr zu Hause für eine Woche

Das rocksresort ist der ideale Augsgangspunkt für erholsame Ferien. Direkt an der LAAX Talstation gelegen bieten die 4-, 6- und 8-Bett Appartements Zugang zu 235 Pistenkilometer und einer atemberaubenden Bergwelt. Als Gründungsmitglied von Premium Swiss Family Hotels stehen bei uns unbeschwerte Familienferien besonders im Zentrum. Ihren Kindern bieten wir täglich ein spannendes Programm sowie verschiedene Indoor- und Outdooraktivitäten. Auch die Eltern sollen nicht zu kurz kommen. Wellness, Sport und eine vielfältige Gastronomie gehören zu unserem Angebot dazu.

Ich würde mich sehr über ihre Reservation für die Babywochen freuen oder Sie zu einem anderen Zeitpunkt im rockresort willkommen zu heissen.

Ihre Sonia Lombriser

Detaillierte Informationen zum Programm der Babywochen: www.rocksresort.com/babywochen

Mehr erfahren über das rockresort:
www.rocksresort.com / Reservation: +41 81 927 97 97 oder reservation@rocksresort.com

 

Yoga Heim Praxis als Vollzeit Mami

Vor einigen Jahren hatte ich die Möglichkeit zu entdecken, dass Yoga nicht, wie ich immer dachte, langweilig und nur für ältere Menschen, sondern physisch und mental herausfordernd und auf allen Ebenen bereichernd ist. Dieser Weg hat mich schlussendlich zur Yoga-Lehrer-Ausbildung geführt. Seither kann ich mir ein Leben ohne meine Praxis nicht mehr vorstellen.

Es haltet mich nicht nur körperlich fit, sondern hilft mir auch, mich zu beruhigen, entspannen und erlaubt mir mein Ich und meinen eigenen Körper jeden Tag bewusster zu erleben. Es hilft mir, sorgsamer auf meinen Körper zu hören und gelassener mit den Dingen des Alltags umzugehen.

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Nach einem Autounfall, wie auch dem vielen Sitzen im Studium, hatte ich Probleme mit meinem Rücken und ständig Rücken- und/oder Ischiasschmerzen. Seit ich aber regelmäßig Yoga praktiziere, ist kein Tag vergangen, an dem ich diese Schmerzen jemals wieder gespürt habe.

Als Hebamme weiss ich, dass viele Frauen durch das Dehnen der Bänder, den Hormonen, dem Gewicht des Kindes (entweder im Bauch oder nach der Geburt beim Stillen oder einfach nur vom Herumtragen des Babys) oder sogar nach einer schweren Geburt, Probleme mit dem Rücken haben. Leider wird die Wichtigkeit der Rückbildung mit Gymnastik (das kann Pilates, ein Rückbildungskurs, Heimübungen oder Yoga sein) nicht genügend in den Vordergrund gestellt und berücksichtigt. 6-8 Wochen nach der Geburt kann mit sanften Übungen begonnen werden. Zu einer normalen Yogastunde wird jedoch erst 4 Monate nach der Geburt empfohlen, wegen der extremen Belastung auf Beckenboden und Bauchmuskulatur, die langsam und einfühlsam wieder aufgebaut werden muss, damit keine Schäden entstehen. Ich habe zwar nicht geboren, bin aber über Nacht Vollzeit-Stiefmami von 2 Jungs geworden. Die Jungs sind 4 und 6 Jahre alt und voller Energie. Vorallem wenn sie zusammen sind, ist es fast unmöglich, die Augen von ihnen zu lassen, ohne dass einer der zwei weint oder sich verletzt. Jungs halt :)
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Über die letzten 8 Monate habe ich versucht zu lernen, wie ich meine Praxis in den Alltag eines Full Time Mamis einbauen kann, ohne egoistisch zu sein und die Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen, jedoch mich selber nicht ganz zu vergessen.
Tönt ganz simpel und einfach, es hat sich jedoch alles andere als das erwiesen!


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Nun, was macht eine Full-Time-stay-at-home – Yoga Mami, die ihre Heimpraxis nicht nur geniesst, sonder auch braucht?
Gerne möchte ich euch mitteilen, zu welchen Schlüssen ich gekommen bin und was mir geholfen hat, wieder in eine Yoga Heimpraxis Routine zu kommen. Vielleicht hilft das der einen oder anderen frisch gebackenen Yoga Mami schneller wieder auf die Yoga Beine zu kommen:


1. Sich Zeit nehmen für die Praxis: Das klingt sehr einfach und selbstverständlich, es ist jedoch der häufigste Grund und der wichtigste Punkt für eine Heimpraxis. Vorallem ist dies schwer, wenn man nicht mehr in der gewohnten Routine ist. Wenn dir deine Praxis wichtig ist, lege Wert darauf, dir Zeit zu nehmen. Was mir geholfen hat, ist entweder früher als die Kinder und meinen Mann aufzustehen (wenn ich nicht zu erschöpft bin, was viel vorkommt mit so einem voll gepackten Tag mit 2 Jungs!), oder die Zeit vor dem Nachtessen zu nehmen, wenn jemand anders Zuhause ist und mit den Kindern spielen kann, wenn die Kinder einen Nachmittagsschlaf halten oder nachdem sie im Bett sind (dieser Punkt ist am wenigsten zutreffend für mich, da ich diese Zeit gerne mit meinem Mann verbringen möchte). Sei dir bewusst, dass 15 Minuten besser sind als gar nichts. Ich kann dir versprechen, dass du überrascht sein wirst, was du alles erreichen und machen kannst, wenn du dich zu deiner Yoga Zeit verpflichtest.


2. Keine Entschuldigungen: Ich habe viele Entschuldigungen von Freundinnen, die Yoginis und schwanger und/oder Mamis sind gehört, weshalb sie nicht praktizieren können. Bevor ich selber Stiefmami geworden bin, habe ich mir versprochen, dass ich nie so sein werde und habe nicht wirklich verstanden, weshalb das passiert. Jetzt sehe ich die ganze Sache ganz anders. Ich habe immenses Einfühlungsvermögen jeder Frau gegenüber und respektiere ihren Weg. Yoga Praxis hin oder her. Was ich jedoch für mich selber herausgefunden habe, ist, dass ich viel früher wieder mit meiner Praxis hätte anfangen können, ich war einfach noch nicht bereit dafür und ich war so überwältigt mit meiner neuen Aufgabe als Mami, dass ich keine Energie hatte, einen Weg zu finden. Jetzt weiss ich, dass ich mir selber keine Entschuldigung machen darf, weshalb ich nicht praktizieren sollte. Sei es mangelnde Energie oder was auch immer. Wir haben alle Tage, an denen wir eine Pause machen müssen oder dürfen. Sei es wegen eines vollgepackten Tages oder was auch immer. Es gibt Menschen im Leben, die an erster Stelle kommen, vor uns selbst. Ein Beispiel dafür sind unsere Kinder, das ist genau so eine Entschuldigung, welche viele Mamis haben. Ich habe gelernt, dass es nicht fair ist, die Menschen, die uns wichtig sind, als Grund zu nehmen. Ich meine, schlussendlich haben die Kinder und der Ehemann genau so viel von der eigenen Praxis wie du selbst, da du ihnen nicht nur einen gesunden Lebensstil, sondern auch die Wichtigkeit des eigenen Wohlbefinden vorlebst.


3. Die Kinder in die Praxis involvieren: Vorallem mein jüngster Stiefsohn ist zutiefst an allem interessiert, was ich oder sein Papa macht. Als ich angefangen habe, mir die Zeit für meine Praxis zu nehmen und mir dann einen Yoga Raum gestaltet habe, wo ich die Türe schliessen kann und in meine kleine Welt eintauchen darf, ist das Interesse gewachsen, zu sehen, was Britt denn auch mit diesem Yoga Zeug macht. Ich habe angefangen, ihm einige Sachen zu demonstrieren und ihn einige Übungen gelehrt. Es macht ihm so viel Spass und er wollte nach einer Weile sogar selber die Yoga Lehrer Stelle übernehmen. Jetzt fragt er mich immer wieder, ob wir bitte zusammen Yoga machen können. Nicht nur macht es ihm selber Spass, er versteht und berücksichtigt seither, wenn ich mich für einige Minuten oder eine halbe Stunde/Stunde (wenn sie artig sind und es mir erlauben!) zum Yoga entschuldige. Er hilft mir meinen Altar zu gestalten und die Kerze anzuzünden oder wieder zu löschen. Er hat unter anderem gelernt, wie man mit Yoga mit Wut oder Traurigkeit umgehen kann. Er hat mich letzte Woche gefragt, was er machen kann, damit er nicht mehr so wütend sein muss, er konnte die Wut einfach nicht abbauen. Ich habe ihn dann gelehrt, wie man Atmen und einfach Om Om Om Om Om singen kann. Er hat sich nach 5 Minuten besser gefühlt und macht das seither jedes Mal, wenn er wütend ist. Super süss.. und was für ein wertvolles Geschenk, in einem so jungen Alter schon so etwas Wichtiges zu lernen. Ich bin so stolz auf ihn und seinen Bruder, aber auch auf mich selber, dass Yoga wieder einen Platz in meinem meist stressigen Alltag gefunden hat.

Namaste!!!

/ Britta York Frischknecht

Gut gewickelt ist halb geheilt

Ich erinnere mich noch genau, wie ich als Kind mit Ohrenschmerzen im Bett gelegen habe. Mein Vater hat mir jeweils einen Zwiebelwickel zubereitet: Warme Zwiebeln mit einem seiner riesigen Stofftaschentücher zu einem handflächengrossen Päckchen gefaltet. Ach, war das angenehm. So angenehm, dass ich bisweilen umwabert von Zwiebelduft eingeschlafen bin. Und nach dem Aufwachen sah die Welt jedes Mal etwas besser aus.

Wickel und Kompressen gehören zu den ältesten Hausmitteln gegen kleine und grössere Beschwerden. Sie sind natürliche und meist sanfte Heilmittel, enorm vielseitig einsetzbar – und vor allem einfach anzuwenden! Oft hat man die nötigen Zutaten wie Zwiebeln, Kartoffeln oder Quark sowieso in Küche und Kühlschrank und zum Verpacken hilft – wie bei mir als Kind – ein Taschen- oder Küchentuch.

Noch praktischer ist es jedoch, wenn man sich nicht erst auf die Suche nach einem Tuch in der passenden Grösse machen muss. Dann nämlich, wenn neben der Hausapotheke gleich auch noch eine Wickelapotheke mit allen Materialien lagert, die im Notfall gebraucht werden. Eine solche hat zum Beispiel die EGK-Gesundheitskasse herausgebracht – denn dem Schweizer Krankenversicherer ist die Chancengleichheit von Schul- und Komplementärmedizin ein zentrales Anliegen.

In der EGK-Wickelapotheke befinden sich fünf Wickeltücher unterschiedlicher Grösse aus Gaze, Barchent und Molton, dazu Woll- und Baumwollsocken für Fiebersöckchen – und eine praktische Broschüre, in der die Möglichkeiten und Grenzen von Heilwickeln beschrieben werden und die wichtigsten Wickelrezepte gegen unterschiedliche Leiden und Wehwehchen auf einfache und verständliche Art und Weise erklärt werden. Alles hübsch verpackt in einer handlichen Tasche.

Die Wickelapotheke kann im EGK-Shop unter www.egk.ch/egk-shop bestellt werden und Kostet für EGK-Versicherte CHF 59.-, für Nicht-EGK-Versicherte CHF 69.-

Text: Tina Hutzli, EGK-Gesundheitskasse