Hautschüppchen auf Lauras Köpfchen

Als unsere kleine Maus Laura zwei ½ Monate alt war, bemerkten mein Mann und ich, das sich auf dem Köpfchen unserer Kleinen gelbliche Schuppen gebildet haben. Zuerst dachten wir, sie hätte einfach trockene Haut von den vielen Temperaturwechsel bekommen, da wir und sie es lieben, draussen spazieren zu gehen. So beschlossen wir, sie vermehrt einzucremen. Für eine kurze Zeit half das auch ziemlich gut, doch rasch breiteten sich die Schüppchen bis auf ihre Stirn aus. Für uns war Laura aber immer noch das schönste Baby auf der ganzen Welt. :-)
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Ein Besuch im Schweizerhof

Die Lenzerheide ist ein Ort, den ich schon von Kind her kenne. Praktisch jedes Jahr waren wir hier zum Skifahren. Das Rothorn, der Scalottas… Und zu Teenager-Zeiten dann das  TicTac und die Gabar. Es sind schöne Erinnerungen. Dass ich nun den Weg wieder zurück in die Bündner Berge gefunden habe, lag aber dieses Mal nicht am Schnee – ganz im Gegenteil. Die Sonne rief! Und so entschieden wir uns, ein Wochenende in die Höhe zu fahren.

Die Frage war nur noch: wohin? Wir wollten coole Möglichkeiten haben, um mit Malou zu spielen. Das heisst Spielplätze, Wandermöglichkeiten, etc. Und wir wollten ein Hotel, das sowohl Wellness und gutes Essen, als auch kinderfreundliches Ambiente bietet. Die Wahl fiel schlussendlich auf den Schweizerhof. Und wir haben diese Entscheidung keine Sekunde bereut. Ein Besuch im Schweizerhof weiterlesen

Dieser eine Moment…

Heute haut wieder einmal unsere Gastbloggerin Janina für Rosarot und Himmelblau in die Tasten und teilt mit uns einen ganz wunderbaren, emotionalen und einzigartigen Moment. Einen dieser Momente, die wir alle kennen und bei denen uns wieder so bewusst wird, warum wir Mamis sind. Und warum wir es lieben Mamis zu sein.  Dieser eine Moment… weiterlesen

Wandern mit Kindern: Heute Wildkirchli

Es soll ja Kinder geben, die gerne wandern – hab ich gehört – von anderen Eltern… Leider gehören unsere drei nicht dazu. Bislang konnte sie gar nichts zum wandern motivieren. Bis wir im vergangenen Sommer, es war ein wirklich grusiger Regentag – beschlossen, ins Appenzell zu fahren – nach Wasserauen – hoch zum Wildkirchli. Ein guter Freund hatte davon erzählt und es hörte sich für mich einfach sehr spannend an: Spektakuläre Aussicht über das Appenzellerland und eine relativ kurze, einfache Wanderung, also auch mit kleinen Kindern machbar. Auf ging es!

Die Freude bei den Kindern war natürlich „riesengross“… aber ich versuchte mit Volksliedern wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Das Wandern ist des Müllers Lust“ für bessere Stimmung zu sorgen – erntete jedoch nur böse Blicke (12 jähriger Sohn) oder dumme Kommentare, wie „Mama, du kannst ja gar nicht singen“ (7 jähriger Sohn) – einzig der 5 jährige war gut drauf. Egal. Die Fahrt verging so wie im Flug und wir parkten in Wasserauen, um von dort direkt auf die Ebenalp zu fahren. Hinein ging es in die Luftseilbahn – und ich muss sagen, die Fahrt ist schon ein wenig abenteuerlich, denn wir hatten das Gefühl nun direkt in die Felswand zu fahren – was natürlich nicht passierte – aber die Stimmung war nun sehr aufgeregt und gespannt.

Nach der 6 minütigen Fahrt spazierten wir los – um bei Nieselregen und dicken Wolken und keiner guten Sicht über die Appenzeller Berge – unsere kleine Wanderung zu starten. Der Weg ist gut gesichert und auch mit einem geländegängigen Kinderwagen könnte man diese Tour gehen. Da wir keine Lauflernhilfen mehr für unsere Kinder brauchen – erreichten wir nach circa 10 Minuten die mystischen Wildkirchlihöhlen. In diesen wurden vor über 100 Jahren prähistorische Steinwerkzeuge und Überreste von Höhlenbären gefunden, die erstmals den Beweis erbrachten, dass der Alpenraum schon vor über eine Million Jahren von Menschen bewohnt war. Besonders bei Regenwetter, wie wir es hatten, wirken die Wildkirchlihöhlen besonders geheimnisvoll: Wasser tropft von der Felswänden, das Licht ist nebelig-diffus. Man kann sich bildlich vorstellen, wie sich hier das Leben vor langer Zeit abgespielt hat. Dieses Gefühl überkam wohl auch unsere Kinder, denn sie konnten gar nicht genug bekommen von der Höhlen und erzählten uns lebhaft, wie es hier wohl zugegangen sein könnte.

Mama und Papa? Gibts jetzt hier immer noch Bären? Nein, die sind nicht mehr hier… Doch! Ich glaub da hinten in der Felsspalte, hab ich gerade einen gesehen…

Unsere Kinder, zwischen 12 und 5 Jahren, hatten zusammen Spass! Jeder der mehrere Kinder mit grossem Altersunterschied hat, weiss wovon ich spreche. Das ist nicht selbstverständlich und braucht besondere Recherche und Organisation!

Nachdem wir also die Wildkirchlihöhlen ausgiebig erkundet hatten, ging es weiter. Vorbei an der Höhlenkapelle, in der im Sommer monatlich Bergpredigten abgehalten werden, entlang an der Felswand vorbei über eine hölzerne Galerie – die bei nassem Wetter abenteuerlich, aber nicht gefährlich ist – direkt zum Berggasthaus Äscher, der direkt an die nackte Felswand gebaut ist und einer der ältesten Gasthöfe der Schweiz ist.

Wer mit Kindern unterwegs ist, der weiss: Spätestens nach 1o Minuten Fussmarsch haben sie Hunger! Da wir ja schon seit mindestens 30 Minuten unterwegs waren, wurde es nun auf jedem Fall Zeit für eine Stärkung und die bekommt man im Gasthaus Äscher, in Form von Appenzeller Spezialitäten. Wir sind alle Rösti-Fans – deshalb war klar, was auf den Tisch kommt. Während des Wartens auf unseren „Rösti Snack“ stellten die Kinder mit Staunen fest, dass der Gasthof an die Felswand angeklebt ist. Ich weiss auch nicht, wie das bautechnisch geht – aber es sieht unglaublich aus und fühlt sich auch so an! Denn: Irgendwie schwebt man doch so ein wenig in der Luft…

Gasthaus Äscher - Wildkirchli. Foto: Peter Böhi.
Gasthaus Äscher – Wildkirchli. Foto: Peter Böhi.

Naja, auf jedem Fall wanderten wir nach unserer Stärkung zurück zur Ebenalp und hatten einen echt spannenden Nachmittag. Unsere Kinder schwärmen noch heute von dieser Wanderung, die spannend, eindrücklich, sehenswert und kulinarisch einfach „grosses Kino“ ist.

Wer mehr Infos zu den Wildkirchlihöhlen, dem Wildkirchli und der Ebenalb sucht, kann auf die Seite www.ebenalp.ch gehen. Dort findet ihr auch alles zu Flora, Fauna, geführte Wandertouren und Infos zum Appenzellerland.

/ Antje Brechlin

GoldRausch – mit Talent, Liebe und Leidenschaft gestaltet

Wer kennt das nicht? Man rennt durch die Welt – im Minimum noch 100 pendente Aufgaben und dennoch kann man nur „eins nach dem andern“ erledigen – oder es sich zumindest vornehmen. So geht’s mir ab und zu. Um ehrlich zu sein.

Dennoch schien es ein Glückstag für mich zu werden – zumindest retrospektiv. Das Schicksal belohnte mich und ich konnte an jenem lauen Mittwoch wenigstens 2 Fliegen mit einer Klatsche erledigen und hatte Weidmannsheil. Oder Weidfrausheil, wie man das in meinem Fall nennen würde – denn ich bin Jägerin. Gleichzeitig hatte ich eine wundervolle Begegnung.

Ich wurde vom Schicksal oder was auch immer belohnt, habe gleich zwei Fliegen auf einen Klatsch erledigt und gleichzeitig eine sehr interessante Künstlerin kennen gelernt.

Ich erzähle es euch – eines nach dem andern:

Auf den Weg zur Schiessanlage Erlenholz (um müssigerweise meinen Schiessausweis für die bevorstehende Jagd zu absolvieren) machte ich mich mit eher gestresstem Gesichtsausdruck – denn eigentlich!!! hätte ich dringend in der Stadt (St. Gallen) alle Kinderläden und alle Schniggschnaggläden durchstöbern sollen, um für meine Nichte ein allerbestes Geschenk zu finden. Natürlich – was denn sonst – sollte es DAS Geschenk sein und nicht irgendwas!!! schon alle
Schulfreundinnen besitzen.

Nach dem Schiessen trank ich einen Espresso, um mich auf das bevorstehende Vorhaben einzustimmen… oder wohl eher, dem Ganzen noch ein bisschen auszuweichen.

Als ich die Waffen ins Auto räumte, fiel mir ein herziger Bub auf – ich hätte ihn so auf 6-jährig geschätzt – ein cooler, kleiner, frecher, süsser Flitzer. Er führte eine kleine Plastikflinte in der Hand, mit der er wie ein grosser Jäger aussah – köstlich. Wie wir, als wir klein waren und meinten, schon gross sein zu wollen (wie unsere jagenden Väter und Grossväter natürlich).

Am sonnigen Nachmittag flitzte der junge Herr mit offener Jacke umher (wenn das sein Mami wüsste, dachte ich noch) und erspähte dabei sein WOW-T-Shirt. Noch NIE GESEHEN – wow. Es hatte hiesige Wildtiere aufgeprintet – es ist doch ausserordentlich wichtig, dass genau unsere Kinder mit der regionalen Fauna und Flora vertraut sind oder zumindest die Möglichkeit haben, es zu werden. Eine Jägerausbildung ist wie eine „grüne Matur“. Der Junge pirscht frech an mir vorbei – ich kann es nicht lassen, ihn zu fragen: „He, na du kleiner Jäger, du hast aber ein cooles Shirt!“ Der Junge richtet sich auf, und strahlt und antwortet: „Danke, das hat meine Mami gemacht.“

-„Du meinst, das hat dir deine Mami gekauft?“

-„Nein, das hat Mami gemacht!“ Ich würde zu gerne dem Jungen sagen; wart mal kurz, ich möchte mir das Label anschauen, um zu sehen, wo ich denn dieses coole Teil posten könnte.

In dem Moment kommt ein jüngerer Herr dazu und meint: „Arin hat schon recht, das hat seine Mutter gemacht“

-„Ist nicht wahr? Das hat „jemand“ selbst hergestellt?“ Der jüngere Herr öffnet die Jacke und zeigt einen röhrenden Hirsch auf einem grünen Shirt.

„Ja – selber designt und selber bedruckt und man kann es auch als Papi-Sohn oder Mami-Tochter Duett bestellen“.

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Der (nicht minder attraktive) Begleiter des jungen Herrns meint, dass die Frau, die offenbar Jenny heisst, hier ist (beim Schiessnachweis). Jetzt kann ichs mir nicht mehr verklemmen: „Hat denn diese unbekannte Mutter und Shirtsmacherin kurz Zeit für eine Kaffeeeinladung?“-„Ich denke schon, werde es ihr ausrichten, dass hier jemand auf sie wartet.“

Der jüngere Herr nimmt den kleinen Jäger mit dem tollen Shirt an die Hand und macht sich aus dem Staub. Ungeduldig warte ich auf der Terrasse und frage mich, wie die Designerin wohl aussieht – wie sieht echt jemand aus, der selber Shirts macht? Was DAS wohl wieder kostet??? Kaum überlegt, steht sie vor mir; die junge, zierliche kleine Jägerin und stellt sich vor mit: „Hi, ich bin Jennifer Markwalder, auch GoldRausch genannt. Sie haben mich gesucht?“

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Beim Kafi stellt sich dann raus, dass die Künstlerin Jennifer Markwalder erst Vergolderin war und seit 2007 selbständig ist. Sie besuchte mehrere Kunststudien und verfolgt seit längerer Zeit kreative Projekte. Seit 2009 – dem Geburtsjahr von Arin, wichen Hobbies wie Leinwandmalen und Vergolden mangels Zeit dem Zeichnen.

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Freunde von ihr und ihrem Partner Johannes waren es, die ihr Talent „entdeckten“ und sie aufforderten, doch mehr und im Auftrag zu zeichnen. Aus dem Hobby wurde eine Berufung, eine Passion. Diese Passion zeigt sich vor allem in den von ihr gezeichneten Bildern von Hunden, insbesondere von Jagdhunden. Da sie selbst der Jagd und der Arbeit mit ihren 2 „Großen (Weimaraner und Deutsch Kurzhaar) sehr verbunden ist, weiß Sie genau, wie sie den Ausdruck und die Tiefe, die Schärfe und die Passion eines Tieres in die Bilder einbringen kann.

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Immer wieder traten Freunde an sie heran und bettelten förmlich darum, diese Motive nicht in einer Schublade verschwinden zu lassen, sie beispielsweise auf T-Shirts drucken zu lassen. Aus dieser Idee hat sich mittlerweile ein Standbein von Goldrausch entwickelt und es gibt neben den Shirts auch Tassen, Mützen, Loops, Babybodies und vieles mehr (www.gold-rausch-shop.ch). Jenny, ein MAMI mit Leidenschaft, guten Ideen und offenbar meine Rettung für das AUSSERORDENTLICHE GESCHENK meiner Nichte. Keine Massenware, nichts was andere schon haben und man überall sieht. Ich bin beeindruckt.

Überaus glücklich shoppe ich auf der Sonnenterrasse in Wittenbach online. Und bestelle mir ein Bierchen dazu. Unverhofft kommt oft – denke ich. Und freue mich über die neue Bekanntschaft – und natürlich auch euch darüber zu berichten.

Guckt rein – ihr werdet es lieben. Eure Kinder noch mehr. Es lebe die Biodiversität und unsere schönen Daheims im Wald und in der Natur.

Weidmannsheil beim Shopping.

Ihr Link: www.gold-rausch-shop.ch

Facebook: https://www.facebook.com/GoldRausch.ch

Eichhörnchen Tusche/ Milena Hefti
Foto: Jennifer Markwalder

10419036_10205514064322906_3706658995155558962_nPssst… Ab heute (25.03.2016) und bis am Donnerstag 31.03. haben Sie die grosse Chance, einen GoldRausch-Body (mit Motiv, Grösse und Farbe nach Wahl)  zu gewinnen. Schauen Sie bei uns auf FB rein und machen Sie auch mit!

https://www.facebook.com/rosarotundhimmelblaugmbh/

Janina´s Food Tip

Ich koche und backe gerne – und noch lieber esse ich! Für alle, denen es auch so geht (und vielleicht wie ich ein Trainingsziel verfolgen und mehrmals pro Woche Gewichte stemmen) habe ich hier die superleckere und auch noch kalorienreduzierte Variante von Pancakes – auch „low carb“ genannt. Natürlich eignet sich das Rezept auch für alle anderen – es ist einfach nur lecker.

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Rezept
50 g gemahlene Haferflocken
30 g Whey (kann auch weggelassen werden, gleiche Menge Haferflocken Mehl nehmen)
1 Eiklar
1-2 EL Magerquark
1 Schuss Sojamilch oder Kuhmilch
1-2 TL Backpulver
1 Handvoll Himbeeren (für die Deko oder andere Früchte)
Süßstoff (bei süssem Whey nicht mehr notwendig)

Zubereitung
– Verrührt alle Zutaten zu einem glatten Teig
– Er sollte nicht zu flüssig sein und klumpenweise
von der Gabel fallen
– Backt jeweils 1 EL Teig in der Pfanne bei kleiner Stufe zu Pancakes aus. Wer mag, kann die Pfanne vor Gebrauch dünn mit Öl bestreichen.

Auf meinem Foto fehlen die Früchte  – die Abbildung zum Blog war eine spontane Idee frühmorgens um 8 Uhr – ich hatte nichts Fruchtiges im Haus, deshalb habe ich einfach etwas Natur Joghurt darüber geleert. Ich war überrascht, wie lecker diese Pancakes sind: wenn man sie mit einem normalen Rezept vergleicht, hat es doch einige Abweichungen.

Auf die Pancakes und loooooos…

/ Janina Wolf

Unverhoffte Glücksgefühle

Der Hund bellt, ein Fahrzeug nähert sich dem Haus. Hat es wirklich geklappt? Kommt er? Er kommt!

Ein gelber Lieferwagen der Post hält vor der Haustüre. Der freundliche Chauffeur öffnet die Türe und erkundigt sich, ob er hier richtig sei. Sofort beginnt er die Taschen in den Hausflur zu tragen und nebenbei entsteht ein ungezwungenes Gespräch. Schnell stellt sich heraus, dass seine Frau im siebten Monat schwanger ist. Ich stehe mittlerweile kurz vor dem Geburtstermin und habe mich aus diesem Grund das erste Mal getraut. Ich habe bei einem Online-Shop den Wocheneinkauf nach Hause bestellt.

Bis jetzt war ich immer der Meinung, dass dies absolute Bequemlichkeit, wenn nicht sogar Faulheit, ist. Trotz allem konnte ich mich aber nicht dazu motivieren, meinen Vorratskasten vor der Geburt aufzufüllen, was sowohl Getränke, Teigwaren, Mehl sowie Frischprodukte beinhaltete.

Nur schon der Gedanke, den Sohn und mich zum Fortgehen bereit zu machen, ins Auto zu steigen, ins Dorf zu fahren (wir wohnen etwas abgelegen), im Laden alles in den Einkaufswagen zu hieven, an der Kasse alles aufs Band zu packen, anschliessend wieder in den Einkaufswagen, dann im Auto erneut umladen und zu Hause nochmals alles in die Finger zu nehmen, erschien mir momentan einfach zu viel des Guten. Zudem lag da in der Schublade noch ein Gutschein von Leshop.ch. Warum sollte ich das also nicht auch einmal probieren?

Als mein Sohn seinen Nachmittagsschlaf machte, setzte ich mich an den Computer und studierte die Seite www.leshop.ch. Die Anmeldung sowie das Finden der Produkte stellte sich auf der übersichtlichen Homepage als sehr einfach heraus. Sicher braucht es bei den ersten Bestellungen etwas Übung, damit man weiss, wo man die Mengenangaben eintragen kann, wo der Produktebeschrieb zu finden ist und dass nicht jedes Produkt, das es im Laden gibt, auch online zu haben ist. Aber eine Variante oder ein ähnliches Produkt findet sich immer.

Somit war der Grosseinkauf doch innert 45 Minuten erledigt. Diese Zeit hätten wir nur schon fürs Anziehen, den Fahrweg ins Dorf und zurück gebraucht. Als ich dies am Abend etwas beschämt meinem Mann erzählte, war seine Meinung, dass er sich da nicht so sicher sei, dass dies klappe. Die würden doch nie im Leben bis zu uns hochfahren. Etwas kleinlaut erwähnte ich noch die 100 % Heimliefergarantie und hoffte für mich, dass es auch wirklich funktioniert.

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Bereits einen Tag später fuhr der Lieferwagen vor. Als nun die 5 Taschen und 3 Getränkepacks im Hausflur standen, überkam mich ein totales Glücksgefühl. Jetzt musste ich die Sachen nur noch zu Hause verstauen. That’s it! Somit habe ich einen ganzen Nachmittag für mich gewonnen. Fazit: Das werde ich sicher noch mehr machen, wobei es ganz klar nicht den Wocheneinkauf ersetzen soll. Trotz dieser super Möglichkeit finde ich es wichtig, den persönlichen Kontakt im Laden zu erleben und somit auch dazu beizutragen, dass nicht plötzlich der Dorfladen geschlossen wird.

/ Manuela Roth

Janina`s Skiferien Tip: Skiferien mit Kleinkind? Skiferien mit Kleinkind!

Jahrelange Erfahrung in Sachen „Skiferien mit Kleinkind“ bewegen mich dazu, euch meine Erfahrungen, Tipps und Erlebnisse davon zu berichten – soeben sind wir nämlich von den Skiferien zurückgekehrt. Die Kinder sind und waren immer zwischen 10 Monaten und knapp zwei Jahre alt während den Ferien – hab ich grad bemerkt.

Das Event „Skiferien“ kann man entweder sportlich locker sehen oder zuhause bleiben – man kann die Kleinen ja unmöglich ganztags auf den Rücken binden und die Pisten runter rasen wie in Jugendzeiten.

Hier ein paar Anekdoten, mögliche Tipps und Tricks für „trotzdem tolle & erholsame Skiferien“ – Statisten sind: Mami, Papi, Kinder.

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Grundausrüstung:
Schlitten mit Sitz und warmem Sitzsack plus Lammfell
Tragehilfe oder Tragetuch
Kinderwagen
Rucksack – eventuell mit Schlitten, wie auf dem Foto
etwas zum Lesen für die Eltern

Musik auf dem Iphone

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Papi fährt Ski mit allen, die schon auf Skis stehen können.

Mami spaziert, schlendert oder gibt Gas beim Spazieren (sportlich fitter Aspekt) mit dem Kleinsten – entweder nimmt sie gemütlich die Sesselbahn und trifft sich mit allen anderen zum Mittagessen oder sie läuft die 2,3 Kilometer hoch und hat ein tolles Workout gemacht.

Andere Geschwister mögen das „beim Fahren zuschauen“ und sind unheimlich stolz, die neuesten Fahrkünste zu präsentieren.

Nach dem Lunch sind die meisten Kids primär erstmals pausenbedürftig und es bietet sich an, etwas an die Sonne zu liegen, ein Pfüüsi zu machen oder nach dem strengen Skifahren mit Papi ein gemütliches Nachmittagsprogramm durchzuführen.

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Nun was macht Mama in dieser Zeit?
– lauschiges Plätzli suchen an der Sonne und entspannen (wenn man immer vier Kids um sich hat, ist das Erholung pur)
– ein Buch lesen und Musik hören
– wenn das Kleine am Rücken schläft, spazieren gehen (es gibt sicher überall einen Wander- oder Schlittelweg) oder sich eine Après-Skibar suchen, an der sicherlich gute Musik läuft und es ein  (selbstverständlich alkoholfreies) Sprudelgetränk gibt…
(-es gibt auch noch das Handy, Tablet oder sonst was um die Zeit zu vertreiben)

Oft schlafen Kinder während Ferienzeiten weniger lange – das darf man nicht so eng sehen und vorallem nicht vor den Ferien denken, dass während den Ferien alles so laufen muss wie Zuhause. Man muss vermutlich einfach mit der lockerflockigen Einstellung in die Ferien gehen, dass es gaaaaaaaanz anders wird wie Daheim…

Sollten Mami sich nichtsdestotrotz für den wohltuenden Mittagsschlaf im Hotel entscheiden – sucht euch ein Hotel mit Nachmittagsprogramm für euch (Yoga, Massagemöglichkeiten, Kinderhütedienst, Spa, etc…)

Bei ganz schlechtem Wetter könnte man auch einfach im Hotel bleiben oder man shoppt im nächst grösseren Ort – das tut auch gut.

Bevor ich euch in die Skiferien lasse: natürlich gibt es die Option umgekehrt: Mami fährt Ski und Papi schaut zum Kleinsten.

Für uns war diese Methode heuer kein Thema. Papa wünschte sich für einmal viel Zeit mit den Kids und ich erholte mich prächtig nebenbei.

Also: Helm auf und Ski Heil !!!!

maitli/ Janina Wolf

Janinas Bastel-Tipp

Heute widmen wir uns dem Thema Basteln. Ich weiss, Weihnachten ist gerade vorbei, aber irgendjemand hat ja trotzdem stets Geburtstag. 😉 Oma oder Opa, Götti oder Gotti oder sonst ein Familienmitglied. Aus Erfahrung weiss ich, dass sich die Familie und Freunde immer über etwas Selbstgebasteltes freuen und die Freude ist grösser, wenn man es gebrauchen kann.

DSC_6230(1) Gesucht – gefunden – endlich – für Gross und Klein machbar:

 – ein transparentes Schneidebrett wie auf dem Foto (bei Coop gefunden)

– die richtigen waschbaren Farben von Gonis

– eine Bastelunterlage

– Bastelkleider für die Kinder

– alte Leintücher, um verschmutzte Hände und Füsse schnell zu reinigen

– Haushaltsrolle, Pinsel…

 und los geht’s…

Wichtig: auf der Rückseite des Schneidebretts malen oder schreiben … spiegelverkehrt nicht vergessen!

Wir lassen der Fantasie nun grosse Freiheit und vollen Lauf.

Babies können Fussabdrücke platzieren – Tiere daraus gestalten als Beispiel.

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Mit meiner 2-jährigen Tochter wählte ich die Finger-Abdrucktechnik auf Bild 2 – und die Handabdruck-Technik auf Bild 3, für alle, die nicht erkennen, was es sein soll: es ist eine Qualle und ein grosser gelber Tintenfisch – gemacht aus Hand- und Fussabdrücken.

Eine weitere Möglichkeit für grössere Kinder ist, die Abbildungen unter das Brett zu legen und sie obenseitig abzumalen oder nachzuzeichnen.

Nach Beendigung der Meisterwerke empfehle ich, sie einen Tag trocknen zu lassen, bevor man sie im Geschirrspühler (ohne Tabs oder Waschmittel) bei cirka 60 Grad einen Waschgang lang „einbrennt“ – es kann immer und immer wieder gewaschen und verwendet werden – wir haben den Elchtest gemacht.

Auf die Plätze – fertig – los – die Bastelrunde mit Janina ist eröffnet.

DSC_6237(1)/ Text und Fotos: Janina Wolf