Wandern mit Kindern: Heute Wildkirchli

Es soll ja Kinder geben, die gerne wandern – hab ich gehört – von anderen Eltern… Leider gehören unsere drei nicht dazu. Bislang konnte sie gar nichts zum wandern motivieren. Bis wir im vergangenen Sommer, es war ein wirklich grusiger Regentag – beschlossen, ins Appenzell zu fahren – nach Wasserauen – hoch zum Wildkirchli. Ein guter Freund hatte davon erzählt und es hörte sich für mich einfach sehr spannend an: Spektakuläre Aussicht über das Appenzellerland und eine relativ kurze, einfache Wanderung, also auch mit kleinen Kindern machbar. Auf ging es!

Die Freude bei den Kindern war natürlich „riesengross“… aber ich versuchte mit Volksliedern wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Das Wandern ist des Müllers Lust“ für bessere Stimmung zu sorgen – erntete jedoch nur böse Blicke (12 jähriger Sohn) oder dumme Kommentare, wie „Mama, du kannst ja gar nicht singen“ (7 jähriger Sohn) – einzig der 5 jährige war gut drauf. Egal. Die Fahrt verging so wie im Flug und wir parkten in Wasserauen, um von dort direkt auf die Ebenalp zu fahren. Hinein ging es in die Luftseilbahn – und ich muss sagen, die Fahrt ist schon ein wenig abenteuerlich, denn wir hatten das Gefühl nun direkt in die Felswand zu fahren – was natürlich nicht passierte – aber die Stimmung war nun sehr aufgeregt und gespannt.

Nach der 6 minütigen Fahrt spazierten wir los – um bei Nieselregen und dicken Wolken und keiner guten Sicht über die Appenzeller Berge – unsere kleine Wanderung zu starten. Der Weg ist gut gesichert und auch mit einem geländegängigen Kinderwagen könnte man diese Tour gehen. Da wir keine Lauflernhilfen mehr für unsere Kinder brauchen – erreichten wir nach circa 10 Minuten die mystischen Wildkirchlihöhlen. In diesen wurden vor über 100 Jahren prähistorische Steinwerkzeuge und Überreste von Höhlenbären gefunden, die erstmals den Beweis erbrachten, dass der Alpenraum schon vor über eine Million Jahren von Menschen bewohnt war. Besonders bei Regenwetter, wie wir es hatten, wirken die Wildkirchlihöhlen besonders geheimnisvoll: Wasser tropft von der Felswänden, das Licht ist nebelig-diffus. Man kann sich bildlich vorstellen, wie sich hier das Leben vor langer Zeit abgespielt hat. Dieses Gefühl überkam wohl auch unsere Kinder, denn sie konnten gar nicht genug bekommen von der Höhlen und erzählten uns lebhaft, wie es hier wohl zugegangen sein könnte.

Mama und Papa? Gibts jetzt hier immer noch Bären? Nein, die sind nicht mehr hier… Doch! Ich glaub da hinten in der Felsspalte, hab ich gerade einen gesehen…

Unsere Kinder, zwischen 12 und 5 Jahren, hatten zusammen Spass! Jeder der mehrere Kinder mit grossem Altersunterschied hat, weiss wovon ich spreche. Das ist nicht selbstverständlich und braucht besondere Recherche und Organisation!

Nachdem wir also die Wildkirchlihöhlen ausgiebig erkundet hatten, ging es weiter. Vorbei an der Höhlenkapelle, in der im Sommer monatlich Bergpredigten abgehalten werden, entlang an der Felswand vorbei über eine hölzerne Galerie – die bei nassem Wetter abenteuerlich, aber nicht gefährlich ist – direkt zum Berggasthaus Äscher, der direkt an die nackte Felswand gebaut ist und einer der ältesten Gasthöfe der Schweiz ist.

Wer mit Kindern unterwegs ist, der weiss: Spätestens nach 1o Minuten Fussmarsch haben sie Hunger! Da wir ja schon seit mindestens 30 Minuten unterwegs waren, wurde es nun auf jedem Fall Zeit für eine Stärkung und die bekommt man im Gasthaus Äscher, in Form von Appenzeller Spezialitäten. Wir sind alle Rösti-Fans – deshalb war klar, was auf den Tisch kommt. Während des Wartens auf unseren „Rösti Snack“ stellten die Kinder mit Staunen fest, dass der Gasthof an die Felswand angeklebt ist. Ich weiss auch nicht, wie das bautechnisch geht – aber es sieht unglaublich aus und fühlt sich auch so an! Denn: Irgendwie schwebt man doch so ein wenig in der Luft…

Gasthaus Äscher - Wildkirchli. Foto: Peter Böhi.
Gasthaus Äscher – Wildkirchli. Foto: Peter Böhi.

Naja, auf jedem Fall wanderten wir nach unserer Stärkung zurück zur Ebenalp und hatten einen echt spannenden Nachmittag. Unsere Kinder schwärmen noch heute von dieser Wanderung, die spannend, eindrücklich, sehenswert und kulinarisch einfach „grosses Kino“ ist.

Wer mehr Infos zu den Wildkirchlihöhlen, dem Wildkirchli und der Ebenalb sucht, kann auf die Seite www.ebenalp.ch gehen. Dort findet ihr auch alles zu Flora, Fauna, geführte Wandertouren und Infos zum Appenzellerland.

/ Antje Brechlin

Janina`s Food Tip

Hackbällchen, Frikadellen, Köttbullar (so heissen sie in Schweden) oder einfach „Hacktätschli“

Entstanden aus  einer „ichnichtweisswaskochenundimmerdasgleicheistsooooolangweilig“ Laune – meine Kids lieben diese Hacktätschli über alles.

Dazu passend empfehle ich euch Gemüse Sticks.

DSC_7051 Rezept:

 1 kg Hackfleisch

2 Eier

3 Zwiebeln (ganz klein gehackt)

Gewürze (davon ganz viel, sollte ja nach was schmecken)

Eventuell Reis (auch Reisresten vom Vortag eigen sich dazu)

Ihr mischt alles und formt es zu kleinen Kugeln. Danach legt man diese Kugeln in die Backform, macht Tomatensauce und Mozzarella darüber.

In den Ofen bei 220°C ca. 40min ausbacken. Falls ihr die Hacktätschchen nicht dunkel mögt, kann man sie während des Backvorgangs mit Alufolie zudecken.

 Auf die Hacktätschli, fertig, loooooos!!!

Eure Janina mit 4 Kids

Wenn aus Leidenschaft ein einzigartiges Produkt ensteht

Ich mag kreative Leute grundsätzlich. Ihr Werken, Ihr Tun, Ihre Leidenschaft allem voran begeistert mich. Leute, die mit blossen Händen und Ideen im Kopf Kreationen umsetzen – sich stundenlang (in Kellern?) verkriechen und dem Hobby frönen.

Mich dünkt das ganz besonders und ich bin immer wieder auf leisen Sohlen auf der Suche nach Talenten mit grosser Leidenschaft.

Unlängst hatte ich Glückspilz die Gelegenheit (oder die grosse Chance würde ich dem auch sagen, genau SO einen Menschen zu treffen.

Ich war sprachlos – schlicht und einfach tief beeindruckt über sein spezielles, ausserordentliches Handwerk.

Hansueli Pfändler ist der Mann der Stunde – seine wundervollen Ställe begeisterten mich wahnsinnig. Aus Dreischichtplatten stellt er Ställe her – für Mädels, für Jungs, für Kühe, Ziegen, Schweine und Schweinchen, für Hühner und natürlich auch für Esel. Alles soll darin Platz haben – er baut diese Kunstwerke auf Wunsch (Grösse und Form) – was das Herz begehrt soll eingestellt werden können. Brauvieh- Schwarznasenschafe – Spitzhaubenhühner – was das Herz begehrt.

Hansueli, ein waschechter Appenzeller aus Urnäsch AR mit derzeitigem Wohnort in Bürglen UR, baut ohne Pläne – er visualisiert die Pläne – er zeichnet sie im seinem Kopf, die Ställe.

„Wie soll diese Stall aussehen, wenn er fertig ist?“ – das ist die Schlüsselfrage. Und sobald er einen Anwort hat oder es sich genau zurecht gelegt hat im Kopf, beginnt er mit der Fertigung der Prunkstücke.

Es dauert bis zu 70 Stunden – es beginnt mit dem Einzeichnen im Holz – mit Stichsäge und Fräse beginnt er eingezeichnete Muster und Dimensionen auszuschneiden, beareitet diese mit Leim und Schrauben und Türen oder Dächer werden gar mit Scharnieren befestigt, so dass sie auf- und zuklappbar sind.

Hier, liebe Leser und Leserinnen, sehen Sie einige Fotos von die uniquen Stallkreationen von Hansueli Pfändler.

IMG_2226 IMG_2227 IMG_2228 IMG_2229 IMG_2230 IMG_2231IMG_2225IMG_2224Jeder Stall ist ein Einzelstück – das ist ein Credo von Hansueli, denn genau (auch) das  macht diesen Kindertraum so einzigartig. Ställe sind zwischen 150 – bis 800 Franken – je nach Aufwand und Grösse bei der Anfertigung.

Hansueli hat keine Webseite. Bei Interesse können Sie ihn via Facebook kontaktieren oder per Mailadresse hansueli.pfaendler@bluewin.ch kontaktieren.

Hier ist der Link zu seiner persönliche Facebook-Seite – https://www.facebook.com/pfandler.hansueli?fref=ts

Dass er keine Werbung via Facebook oder Webseite macht,  ist etwas erstaunlich, denn heutzutage sieht jeder Mensch und vorallem jede Firma grosses Potential in Social Media Kanälen.

Hansueli mag altbewährtes – er findet es derzeit nicht notwendig grosse Propaganda zu machen, denn die für ihn beste Werbung ist die ”Mund-zu-Mund“-Propaganda.

Genauso habe nämlich auch ich über ihn und seine ausserordentlichen Glanzsstücke erfahren. Seine Kunden schätzen aussergewöhnliche Produkte aus Schweizer Holz –  seine bescheidene Art und sein grosses Talent verdienten eigentlich grosses Rampenlicht – doch wie die Appenzeller Ausserrödler sind – sie mögen es lieber klein und fein.

GoldRausch – mit Talent, Liebe und Leidenschaft gestaltet

Wer kennt das nicht? Man rennt durch die Welt – im Minimum noch 100 pendente Aufgaben und dennoch kann man nur „eins nach dem andern“ erledigen – oder es sich zumindest vornehmen. So geht’s mir ab und zu. Um ehrlich zu sein.

Dennoch schien es ein Glückstag für mich zu werden – zumindest retrospektiv. Das Schicksal belohnte mich und ich konnte an jenem lauen Mittwoch wenigstens 2 Fliegen mit einer Klatsche erledigen und hatte Weidmannsheil. Oder Weidfrausheil, wie man das in meinem Fall nennen würde – denn ich bin Jägerin. Gleichzeitig hatte ich eine wundervolle Begegnung.

Ich wurde vom Schicksal oder was auch immer belohnt, habe gleich zwei Fliegen auf einen Klatsch erledigt und gleichzeitig eine sehr interessante Künstlerin kennen gelernt.

Ich erzähle es euch – eines nach dem andern:

Auf den Weg zur Schiessanlage Erlenholz (um müssigerweise meinen Schiessausweis für die bevorstehende Jagd zu absolvieren) machte ich mich mit eher gestresstem Gesichtsausdruck – denn eigentlich!!! hätte ich dringend in der Stadt (St. Gallen) alle Kinderläden und alle Schniggschnaggläden durchstöbern sollen, um für meine Nichte ein allerbestes Geschenk zu finden. Natürlich – was denn sonst – sollte es DAS Geschenk sein und nicht irgendwas!!! schon alle
Schulfreundinnen besitzen.

Nach dem Schiessen trank ich einen Espresso, um mich auf das bevorstehende Vorhaben einzustimmen… oder wohl eher, dem Ganzen noch ein bisschen auszuweichen.

Als ich die Waffen ins Auto räumte, fiel mir ein herziger Bub auf – ich hätte ihn so auf 6-jährig geschätzt – ein cooler, kleiner, frecher, süsser Flitzer. Er führte eine kleine Plastikflinte in der Hand, mit der er wie ein grosser Jäger aussah – köstlich. Wie wir, als wir klein waren und meinten, schon gross sein zu wollen (wie unsere jagenden Väter und Grossväter natürlich).

Am sonnigen Nachmittag flitzte der junge Herr mit offener Jacke umher (wenn das sein Mami wüsste, dachte ich noch) und erspähte dabei sein WOW-T-Shirt. Noch NIE GESEHEN – wow. Es hatte hiesige Wildtiere aufgeprintet – es ist doch ausserordentlich wichtig, dass genau unsere Kinder mit der regionalen Fauna und Flora vertraut sind oder zumindest die Möglichkeit haben, es zu werden. Eine Jägerausbildung ist wie eine „grüne Matur“. Der Junge pirscht frech an mir vorbei – ich kann es nicht lassen, ihn zu fragen: „He, na du kleiner Jäger, du hast aber ein cooles Shirt!“ Der Junge richtet sich auf, und strahlt und antwortet: „Danke, das hat meine Mami gemacht.“

-„Du meinst, das hat dir deine Mami gekauft?“

-„Nein, das hat Mami gemacht!“ Ich würde zu gerne dem Jungen sagen; wart mal kurz, ich möchte mir das Label anschauen, um zu sehen, wo ich denn dieses coole Teil posten könnte.

In dem Moment kommt ein jüngerer Herr dazu und meint: „Arin hat schon recht, das hat seine Mutter gemacht“

-„Ist nicht wahr? Das hat „jemand“ selbst hergestellt?“ Der jüngere Herr öffnet die Jacke und zeigt einen röhrenden Hirsch auf einem grünen Shirt.

„Ja – selber designt und selber bedruckt und man kann es auch als Papi-Sohn oder Mami-Tochter Duett bestellen“.

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Der (nicht minder attraktive) Begleiter des jungen Herrns meint, dass die Frau, die offenbar Jenny heisst, hier ist (beim Schiessnachweis). Jetzt kann ichs mir nicht mehr verklemmen: „Hat denn diese unbekannte Mutter und Shirtsmacherin kurz Zeit für eine Kaffeeeinladung?“-„Ich denke schon, werde es ihr ausrichten, dass hier jemand auf sie wartet.“

Der jüngere Herr nimmt den kleinen Jäger mit dem tollen Shirt an die Hand und macht sich aus dem Staub. Ungeduldig warte ich auf der Terrasse und frage mich, wie die Designerin wohl aussieht – wie sieht echt jemand aus, der selber Shirts macht? Was DAS wohl wieder kostet??? Kaum überlegt, steht sie vor mir; die junge, zierliche kleine Jägerin und stellt sich vor mit: „Hi, ich bin Jennifer Markwalder, auch GoldRausch genannt. Sie haben mich gesucht?“

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Beim Kafi stellt sich dann raus, dass die Künstlerin Jennifer Markwalder erst Vergolderin war und seit 2007 selbständig ist. Sie besuchte mehrere Kunststudien und verfolgt seit längerer Zeit kreative Projekte. Seit 2009 – dem Geburtsjahr von Arin, wichen Hobbies wie Leinwandmalen und Vergolden mangels Zeit dem Zeichnen.

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Freunde von ihr und ihrem Partner Johannes waren es, die ihr Talent „entdeckten“ und sie aufforderten, doch mehr und im Auftrag zu zeichnen. Aus dem Hobby wurde eine Berufung, eine Passion. Diese Passion zeigt sich vor allem in den von ihr gezeichneten Bildern von Hunden, insbesondere von Jagdhunden. Da sie selbst der Jagd und der Arbeit mit ihren 2 „Großen (Weimaraner und Deutsch Kurzhaar) sehr verbunden ist, weiß Sie genau, wie sie den Ausdruck und die Tiefe, die Schärfe und die Passion eines Tieres in die Bilder einbringen kann.

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Immer wieder traten Freunde an sie heran und bettelten förmlich darum, diese Motive nicht in einer Schublade verschwinden zu lassen, sie beispielsweise auf T-Shirts drucken zu lassen. Aus dieser Idee hat sich mittlerweile ein Standbein von Goldrausch entwickelt und es gibt neben den Shirts auch Tassen, Mützen, Loops, Babybodies und vieles mehr (www.gold-rausch-shop.ch). Jenny, ein MAMI mit Leidenschaft, guten Ideen und offenbar meine Rettung für das AUSSERORDENTLICHE GESCHENK meiner Nichte. Keine Massenware, nichts was andere schon haben und man überall sieht. Ich bin beeindruckt.

Überaus glücklich shoppe ich auf der Sonnenterrasse in Wittenbach online. Und bestelle mir ein Bierchen dazu. Unverhofft kommt oft – denke ich. Und freue mich über die neue Bekanntschaft – und natürlich auch euch darüber zu berichten.

Guckt rein – ihr werdet es lieben. Eure Kinder noch mehr. Es lebe die Biodiversität und unsere schönen Daheims im Wald und in der Natur.

Weidmannsheil beim Shopping.

Ihr Link: www.gold-rausch-shop.ch

Facebook: https://www.facebook.com/GoldRausch.ch

Eichhörnchen Tusche/ Milena Hefti
Foto: Jennifer Markwalder

10419036_10205514064322906_3706658995155558962_nPssst… Ab heute (25.03.2016) und bis am Donnerstag 31.03. haben Sie die grosse Chance, einen GoldRausch-Body (mit Motiv, Grösse und Farbe nach Wahl)  zu gewinnen. Schauen Sie bei uns auf FB rein und machen Sie auch mit!

https://www.facebook.com/rosarotundhimmelblaugmbh/

Badering bébé-jou

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Liebe Mami’s und Papi’s

Da meine kleine Melissa liebend gerne badet so wie ich auch, habe ich mich auf die Suche gemacht nach einer Badehilfe um gemeinsam mit meiner Kleinen das gemeinsame Baden zu geniessen. Also habe ich mich auf dem Weg ins Babyfachgeschäft gemacht um mich beraten lassen. Da wurde mir der Badering von bébé-jou empfohlen. Zuhause angekommen habe ich es gleich mit der Kleinen für mich und euch getestet.

Durch die Saugnäpfe ist es sehr leicht es in der Badewanne zu befestigen. Da beginnt der Badespass… Die kleine Melissa war von den kleinen Entenköpfen so begeistert dass sie sofort angefangen hat mit ihnen zu spielen. Die Begeisterung stieg als sie merkte, dass aus den Enten Wasser herausspritzte. Nicht nur Melissa war voller Freude, ich war begeistert von der Sicherheit! Der Ring hat keine offenen Kanten, ist durch die Saugnäpfe rutschfest und die Kleine kann nicht umkippen. Dieser lässige Badering von ZEWI bébé-jou kann ich nur weiterempfehlen. Für die ganze Familie ein richtiger Badespass.

/ Milena Hefti
Foto: ZEWI bébé-jou

Unikati – Erinnerungen für ́s Leben

Vor einiger Zeit bin ich im Internet auf etwas höchst Interessantes und Kreatives gestossen: Es geht dabei um unikati – Erinnerungen für`s Leben. Der Kopf hinter dem Namen ist Katrin Kreuels – Zollikofer eine Gipskünstlerin aus Stein AR. Nebst Babybauchabdrücken und Babybauchschalen, die sie in kreative Kunstwerke verwandelt, erstellt sie auch 3D Abdrücke der Händchen und Füsschen von Babys und Kindern aus Gips.kati

Die Idee, dass jemand die Händchen und Füsschen meines neugeborenen Babys Alexis in 3D für die Ewigkeit festhalten kann, gefiel mir so gut, dass ich unikati zu mir nach Hause bestellte.

Im Spätsommer war es soweit und die sehr sympathische Kati besuchte mich im schönen Glarnerland. Anfangs haben wir uns etwas über sie und ihre spannende Tätigkeit als Gipskünstlerin unterhalten, bevor dann der Moment kam, dass wir uns endlich an die gemeinsame Abformung von Alexis Händchen herangewagt haben. Kati erklärte mir erst den Ablauf und dann haben wir gemeinsam losgelegt.

Die Abformung wird mit Alginat gemacht. Dieses Mittel kennt man aus der Zahntechnik und ist gesundheitlich völlig unbedenklich. Kati hat Alginat in Pulverform mitgebracht, welches sie dann mit Wasser mischte, so dass eine homogene Masse, ähnlich einem Schoggimousse, entstand. In diese Masse haben wir dann Alexis Hand eingetaucht. Das ist der wichtigste Moment am Ganzen, denn ab dem Eintauchen in die Masse sollte das Händchen möglichst still gehalten werden, damit ein guter Abdruck entstehen kann. Die Masse beginnt nach wenigen Minuten fest zu werden und erinnert dann an stichfesten Pudding. Allerdings bleibt das Ganze immer noch elastisch und man kann das Händchen ganz leicht wieder rausziehen. So entstand in kurzer Zeit eine Negativform.

Innert der nächsten zwei Stunden werden die Formen mit Keramikgiessmasse ausgegossen und nach der Aushärtung schält man dann das Alginat ab und schon sieht man die winzigen 3D Handabdrücke des eigenen Babys. Gemeinsam haben wir dann noch besprochen, wie die Abdrücke in Szene gesetzt werden sollen. Meist entscheiden sich die Eltern für einen schönen Holzrahmen, mit oder ohne Foto, oder für einen Holzsockel, auf dem die Hände befestigt werden. Es gibt allerdings auch viele andere Möglichkeiten, die mit Kati individuell besprochen werden können. Nachdem mir Kati ein paar inspirierende Beispiele gezeigt hat (einsehbar auf www.unikati.ch), habe ich mich für den Rahmen und die schlichten Farben Grau und Weiss entschieden.

Was Kati von unikati – Erinnerungen für ́s Leben daraus für ein Kunstwerk gezaubert hat, seht ihr auf diesem Foto.

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Die Schwangerschaften und die Geburten meiner beiden Kinder waren sehr besondere Kapitel in meinem Leben. Allerdings wachsen die Kleinen so schnell, dass man gar nicht nachkommt die Emotionen und Gefühle zu ordnen. Daher finde ich die Idee, die kleinen Händchen und Füsschen der Kinder plastisch und in 3D festzuhalten, ganz besonders. Schade, dass ich unikati erst nach meiner zweiten Schwangerschaft entdeckt habe. Zu gerne hätte ich mir meinen Babybauch von Kati verewigen lassen, so dass ich auch nach vielen Jahren noch hätte sehen können, wie wunderschön mein Bauch damals war. Naja, man weiss ja nie, ob nicht vielleicht auch mal noch ein drittes Kind kommt. Darum habe ich mir von Kati auch alles über das Erschaffen eines Babybauch-Gipsabdrucks erklären lassen. Ende des achten Monats, zwischen Woche 34 und 36, hat der Babybauch die schönste Form und somit ist dies der ideale Zeitpunkt, um einen Gipsabdruck zu erstellen. Der Zeitaufwand für die Abformung ist ca. 30 Minuten.

Am schönsten wird der Bauchabdruck im Stehen. Falls jemand jedoch Probleme mit Schwindel hat, kann man den Abdruck auch sitzend machen. Danach wird bei einer Tasse Tee oder Kaffee schon mal darüber gesprochen, wie die Bemalung aussehen soll. Da gibt es ganz viele spezielle Angebote bei unikati.

Diese werden wie folgt unterschieden:

Schlicht
unifarbener Bauch mit Name und Geburtsdatum, inkl. Umrandung und Schleife.

Mini
unifarbener oder zweifarbiger Farbverlauf mit Name und Geburtsdatum und einer kleinen Bemalung. Inklusive Umrandung und Schleife.

Midi
Collage-/Mixed Media Technik mit diversen Farben, Stempeln, Schablonen und weiteren kreativen Details. Inkl. Name, Geburtsdatum, Umrandung und Schleife.

Zentangle
Zentangle Technik ist mehrheitlich Schwarz und Weiss, allenfalls mit einigen wenigen Farbtupfern. Objekte wie Tiere, Landschaften oder Mandalas werden mit schwarzem Stift auf den Bauchgemalt und dann mit lautern kleinen Mustern ausgefüllt. Inkl. Name, Geburtsdatum, Umrandung und Schleife.

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Hier wird der Bauch zum Kunstobjekt. Vergleichbar mit Bildern auf Leinwand.

Bevor mit der Gestaltung begonnen werden kann, sind allerdings noch viele weitere Bearbeitungsschritte nötig. Nachdem der Rohling ca. 12-24 Stunden getrocknet hat, wir d er in Form geschnitten. Zu dünne Stellen werden ausgebessert und die Kanten werden mit zusätzlichen Gipsbinden verstärkt. Auf der Rückseite des Bauches werden bereits Haken für die spätere Aufhängungsmöglichkeit eingearbeitet. Danach wird der Bauch mit mehreren Schichten Glättungsmasse überzogen, die immer wieder gutdurchtrocknen müssen. Dann muss der Bauch geschliffen werden, so dass er eine glatte Oberfläche bekommt. Nach zwei Schichten weisser Grundierung kann dann erst mit der Bemalung begonnen werden.

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Kati erzählt mir, dass dieser Prozess der Oberflächenveredelung sehr zeitintensiv und auch körperlich anstrengend ist. Vor allem natürlich das Schleifen geht ganz schön in die Arme. Der Zeitaufwand beträgt insgesamt ca. 5h ohne Trocknungszeiten. Vielfach werden die gewünschten Motive erst von Hand grob vorskizziert und dann mit Acrylfarbe gemalt. Bei der Collagentechnik kommen auch Servietten, Decoupagepapier, diverse Stempel und Schablonen zum Einsatz.

Schaut doch mal auf www.unikati.ch, dort gibt es eine sagenhafte Galerie mit vielen Bildern zu den einzelnen Techniken. Ich persönlich kann kaum in Worte fassen, wie wahnsinnig toll ich Katis Arbeiten finde. Sie sind wirklich Unikate und daher ist auch die Namensgebung „unikati“ extrem passend. Wer also die Händchen und Füsschen des eigenen Sprösslings oder den eigenen Babybauch als Kunstwerk verewigen möchte, sollte sich am besten mit Kati per Email

info@unikati.ch

oder per Facebook in Verbindung setzen.

Speziell für diesen Blog, biete Kati sogar noch einen Wettbewerb an:

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird ein Gutschein im Wert von 200,– verlost. Diesen kann man für einen Babybauch oder auch für 3D Abformungen einlösen.gutschein

Und wer jetzt auch noch die Seite von „Rosarot und Himmelblau“ und „unikati – Erinnerungen für`s Leben“ liked und sich beim Newsletter von „Rosarot und Himmelblau“ registriert erhöht seine Chance diesen Gutschein zu gewinnen. 

Also dann nichts wie los.

Janina´s Food Tip

Ich koche und backe gerne – und noch lieber esse ich! Für alle, denen es auch so geht (und vielleicht wie ich ein Trainingsziel verfolgen und mehrmals pro Woche Gewichte stemmen) habe ich hier die superleckere und auch noch kalorienreduzierte Variante von Pancakes – auch „low carb“ genannt. Natürlich eignet sich das Rezept auch für alle anderen – es ist einfach nur lecker.

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Rezept
50 g gemahlene Haferflocken
30 g Whey (kann auch weggelassen werden, gleiche Menge Haferflocken Mehl nehmen)
1 Eiklar
1-2 EL Magerquark
1 Schuss Sojamilch oder Kuhmilch
1-2 TL Backpulver
1 Handvoll Himbeeren (für die Deko oder andere Früchte)
Süßstoff (bei süssem Whey nicht mehr notwendig)

Zubereitung
– Verrührt alle Zutaten zu einem glatten Teig
– Er sollte nicht zu flüssig sein und klumpenweise
von der Gabel fallen
– Backt jeweils 1 EL Teig in der Pfanne bei kleiner Stufe zu Pancakes aus. Wer mag, kann die Pfanne vor Gebrauch dünn mit Öl bestreichen.

Auf meinem Foto fehlen die Früchte  – die Abbildung zum Blog war eine spontane Idee frühmorgens um 8 Uhr – ich hatte nichts Fruchtiges im Haus, deshalb habe ich einfach etwas Natur Joghurt darüber geleert. Ich war überrascht, wie lecker diese Pancakes sind: wenn man sie mit einem normalen Rezept vergleicht, hat es doch einige Abweichungen.

Auf die Pancakes und loooooos…

/ Janina Wolf

Unverhoffte Glücksgefühle

Der Hund bellt, ein Fahrzeug nähert sich dem Haus. Hat es wirklich geklappt? Kommt er? Er kommt!

Ein gelber Lieferwagen der Post hält vor der Haustüre. Der freundliche Chauffeur öffnet die Türe und erkundigt sich, ob er hier richtig sei. Sofort beginnt er die Taschen in den Hausflur zu tragen und nebenbei entsteht ein ungezwungenes Gespräch. Schnell stellt sich heraus, dass seine Frau im siebten Monat schwanger ist. Ich stehe mittlerweile kurz vor dem Geburtstermin und habe mich aus diesem Grund das erste Mal getraut. Ich habe bei einem Online-Shop den Wocheneinkauf nach Hause bestellt.

Bis jetzt war ich immer der Meinung, dass dies absolute Bequemlichkeit, wenn nicht sogar Faulheit, ist. Trotz allem konnte ich mich aber nicht dazu motivieren, meinen Vorratskasten vor der Geburt aufzufüllen, was sowohl Getränke, Teigwaren, Mehl sowie Frischprodukte beinhaltete.

Nur schon der Gedanke, den Sohn und mich zum Fortgehen bereit zu machen, ins Auto zu steigen, ins Dorf zu fahren (wir wohnen etwas abgelegen), im Laden alles in den Einkaufswagen zu hieven, an der Kasse alles aufs Band zu packen, anschliessend wieder in den Einkaufswagen, dann im Auto erneut umladen und zu Hause nochmals alles in die Finger zu nehmen, erschien mir momentan einfach zu viel des Guten. Zudem lag da in der Schublade noch ein Gutschein von Leshop.ch. Warum sollte ich das also nicht auch einmal probieren?

Als mein Sohn seinen Nachmittagsschlaf machte, setzte ich mich an den Computer und studierte die Seite www.leshop.ch. Die Anmeldung sowie das Finden der Produkte stellte sich auf der übersichtlichen Homepage als sehr einfach heraus. Sicher braucht es bei den ersten Bestellungen etwas Übung, damit man weiss, wo man die Mengenangaben eintragen kann, wo der Produktebeschrieb zu finden ist und dass nicht jedes Produkt, das es im Laden gibt, auch online zu haben ist. Aber eine Variante oder ein ähnliches Produkt findet sich immer.

Somit war der Grosseinkauf doch innert 45 Minuten erledigt. Diese Zeit hätten wir nur schon fürs Anziehen, den Fahrweg ins Dorf und zurück gebraucht. Als ich dies am Abend etwas beschämt meinem Mann erzählte, war seine Meinung, dass er sich da nicht so sicher sei, dass dies klappe. Die würden doch nie im Leben bis zu uns hochfahren. Etwas kleinlaut erwähnte ich noch die 100 % Heimliefergarantie und hoffte für mich, dass es auch wirklich funktioniert.

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Bereits einen Tag später fuhr der Lieferwagen vor. Als nun die 5 Taschen und 3 Getränkepacks im Hausflur standen, überkam mich ein totales Glücksgefühl. Jetzt musste ich die Sachen nur noch zu Hause verstauen. That’s it! Somit habe ich einen ganzen Nachmittag für mich gewonnen. Fazit: Das werde ich sicher noch mehr machen, wobei es ganz klar nicht den Wocheneinkauf ersetzen soll. Trotz dieser super Möglichkeit finde ich es wichtig, den persönlichen Kontakt im Laden zu erleben und somit auch dazu beizutragen, dass nicht plötzlich der Dorfladen geschlossen wird.

/ Manuela Roth

Janina`s Skiferien Tip: Skiferien mit Kleinkind? Skiferien mit Kleinkind!

Jahrelange Erfahrung in Sachen „Skiferien mit Kleinkind“ bewegen mich dazu, euch meine Erfahrungen, Tipps und Erlebnisse davon zu berichten – soeben sind wir nämlich von den Skiferien zurückgekehrt. Die Kinder sind und waren immer zwischen 10 Monaten und knapp zwei Jahre alt während den Ferien – hab ich grad bemerkt.

Das Event „Skiferien“ kann man entweder sportlich locker sehen oder zuhause bleiben – man kann die Kleinen ja unmöglich ganztags auf den Rücken binden und die Pisten runter rasen wie in Jugendzeiten.

Hier ein paar Anekdoten, mögliche Tipps und Tricks für „trotzdem tolle & erholsame Skiferien“ – Statisten sind: Mami, Papi, Kinder.

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Grundausrüstung:
Schlitten mit Sitz und warmem Sitzsack plus Lammfell
Tragehilfe oder Tragetuch
Kinderwagen
Rucksack – eventuell mit Schlitten, wie auf dem Foto
etwas zum Lesen für die Eltern

Musik auf dem Iphone

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Papi fährt Ski mit allen, die schon auf Skis stehen können.

Mami spaziert, schlendert oder gibt Gas beim Spazieren (sportlich fitter Aspekt) mit dem Kleinsten – entweder nimmt sie gemütlich die Sesselbahn und trifft sich mit allen anderen zum Mittagessen oder sie läuft die 2,3 Kilometer hoch und hat ein tolles Workout gemacht.

Andere Geschwister mögen das „beim Fahren zuschauen“ und sind unheimlich stolz, die neuesten Fahrkünste zu präsentieren.

Nach dem Lunch sind die meisten Kids primär erstmals pausenbedürftig und es bietet sich an, etwas an die Sonne zu liegen, ein Pfüüsi zu machen oder nach dem strengen Skifahren mit Papi ein gemütliches Nachmittagsprogramm durchzuführen.

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Nun was macht Mama in dieser Zeit?
– lauschiges Plätzli suchen an der Sonne und entspannen (wenn man immer vier Kids um sich hat, ist das Erholung pur)
– ein Buch lesen und Musik hören
– wenn das Kleine am Rücken schläft, spazieren gehen (es gibt sicher überall einen Wander- oder Schlittelweg) oder sich eine Après-Skibar suchen, an der sicherlich gute Musik läuft und es ein  (selbstverständlich alkoholfreies) Sprudelgetränk gibt…
(-es gibt auch noch das Handy, Tablet oder sonst was um die Zeit zu vertreiben)

Oft schlafen Kinder während Ferienzeiten weniger lange – das darf man nicht so eng sehen und vorallem nicht vor den Ferien denken, dass während den Ferien alles so laufen muss wie Zuhause. Man muss vermutlich einfach mit der lockerflockigen Einstellung in die Ferien gehen, dass es gaaaaaaaanz anders wird wie Daheim…

Sollten Mami sich nichtsdestotrotz für den wohltuenden Mittagsschlaf im Hotel entscheiden – sucht euch ein Hotel mit Nachmittagsprogramm für euch (Yoga, Massagemöglichkeiten, Kinderhütedienst, Spa, etc…)

Bei ganz schlechtem Wetter könnte man auch einfach im Hotel bleiben oder man shoppt im nächst grösseren Ort – das tut auch gut.

Bevor ich euch in die Skiferien lasse: natürlich gibt es die Option umgekehrt: Mami fährt Ski und Papi schaut zum Kleinsten.

Für uns war diese Methode heuer kein Thema. Papa wünschte sich für einmal viel Zeit mit den Kids und ich erholte mich prächtig nebenbei.

Also: Helm auf und Ski Heil !!!!

maitli/ Janina Wolf

Mein Kind ist nachts endlich trocken

Mein Sohn war nachts noch nie trocken. Mit dem Älterwerden störte er sich immer mehr am Bettnässen. Schullager oder bei einem „Gspänli“ zu übernachten kam für ihn deswegen nie in Frage, da die Scham einfach zu gross war. Ich habe mich darum entschlossen, dieses Problem anzugehen und habe mich über verschiedene Therapieformen informiert. Hauptsächlich existieren 2 verschiedene Therapieformen: Hormontherapie und Wecktherapie.

Da ich meinem Kind keine künstlichen Hormone zumuten wollte, entschied ich mich für die Wecktherapie. Von einer Kollegin vernahm ich, dass Sie damit Erfolg hatte. Also informierte ich mich etwas mehr darüber. Es gibt verschiedene Anbieter von solchen Weckapparaten. Ich entschied mich schlussendlich für einen Schweizer Hersteller (Firma Karl Bachmann AG), der seinen Apparat Rapido-Sec® nennt, was so viel bedeutet wie „schnell trocken“. Die Bedienung dieses Apparates erschien mir unkompliziert und die Firma machte einen seriösen und professionellen Eindruck.

Ich bestellte diesen Apparat also direkt online auf der Homepage dieser Firma und schon am nächsten Tag erhielt ich das Set zugestellt. Also legten wir los! Die 1. Nacht, 2 x ertönte der Alarm. Auch die beiden nächsten Nächste waren sehr anstrengend, jedes Mal war das Bett ziemlich nass und mein Sohn hatte Mühe aufzustehen. Ich war mir nun nicht mehr ganz so sicher, ob dies das richtige Rezept für meinen Sohn ist, also rief ich die Herstellerfirma an. Der Herr am Telefon konnte meine Zweifel aber rasch aus der Welt schaffen. Freundlich und ruhig teilte mir mit, dass es zu Beginn der Therapie sehr häufig etwas schwierig sei, aber die Fortschritte werden nicht lange auf sich warten lassen. Ich müsse einfach noch etwas Geduld haben, dann werde der Aufwand deutlich geringer.
Also gut, ich liess seinen Worten Taten folgen und tatsächlich, bereits nach 1 Woche war das Bett meines Sohns nicht mehr voll nass, er konnte seinen Urinfluss also schon fast selbstständig unterbrechen. Auch ging der Alarm immer seltener los.

Nach 2 Wochen konnten wir bereits die 1. trockene Nacht feiern! Wir machten also voll motiviert weiter, füllten gewissenhaft die mitgelieferte Erfolgstabelle aus (zusätzlicher Motivationsschub) und in der 6. Woche war mein Sohn bereits seit über einer ganzen Woche trocken. Wir behielten den Apparat noch 4 Wochen, doch mein Sohn nässte in dieser Zeit kein einziges Mal mehr ein. Er hatte es geschafft. Stolz und selbstbewusst meinte er, er wolle und brauche dieses Gerät nicht mehr, er sei nun trocken.

Es war eine grosse Erlösung für die ganze Familie. Ich muss morgens kein Bett mehr sauber machen, Windeln kaufen gehört auch der Vergangenheit an. Mein Sohn fürchtet sich nicht mehr, auswärts zu übernachten und ist viel selbstbewusster geworden. Was für ein Unterschied zu früher!

rapidosec1infoblatt

/ Milena Hefti