Unverhoffte Glücksgefühle

Der Hund bellt, ein Fahrzeug nähert sich dem Haus. Hat es wirklich geklappt? Kommt er? Er kommt!

Ein gelber Lieferwagen der Post hält vor der Haustüre. Der freundliche Chauffeur öffnet die Türe und erkundigt sich, ob er hier richtig sei. Sofort beginnt er die Taschen in den Hausflur zu tragen und nebenbei entsteht ein ungezwungenes Gespräch. Schnell stellt sich heraus, dass seine Frau im siebten Monat schwanger ist. Ich stehe mittlerweile kurz vor dem Geburtstermin und habe mich aus diesem Grund das erste Mal getraut. Ich habe bei einem Online-Shop den Wocheneinkauf nach Hause bestellt.

Bis jetzt war ich immer der Meinung, dass dies absolute Bequemlichkeit, wenn nicht sogar Faulheit, ist. Trotz allem konnte ich mich aber nicht dazu motivieren, meinen Vorratskasten vor der Geburt aufzufüllen, was sowohl Getränke, Teigwaren, Mehl sowie Frischprodukte beinhaltete.

Nur schon der Gedanke, den Sohn und mich zum Fortgehen bereit zu machen, ins Auto zu steigen, ins Dorf zu fahren (wir wohnen etwas abgelegen), im Laden alles in den Einkaufswagen zu hieven, an der Kasse alles aufs Band zu packen, anschliessend wieder in den Einkaufswagen, dann im Auto erneut umladen und zu Hause nochmals alles in die Finger zu nehmen, erschien mir momentan einfach zu viel des Guten. Zudem lag da in der Schublade noch ein Gutschein von Leshop.ch. Warum sollte ich das also nicht auch einmal probieren?

Als mein Sohn seinen Nachmittagsschlaf machte, setzte ich mich an den Computer und studierte die Seite www.leshop.ch. Die Anmeldung sowie das Finden der Produkte stellte sich auf der übersichtlichen Homepage als sehr einfach heraus. Sicher braucht es bei den ersten Bestellungen etwas Übung, damit man weiss, wo man die Mengenangaben eintragen kann, wo der Produktebeschrieb zu finden ist und dass nicht jedes Produkt, das es im Laden gibt, auch online zu haben ist. Aber eine Variante oder ein ähnliches Produkt findet sich immer.

Somit war der Grosseinkauf doch innert 45 Minuten erledigt. Diese Zeit hätten wir nur schon fürs Anziehen, den Fahrweg ins Dorf und zurück gebraucht. Als ich dies am Abend etwas beschämt meinem Mann erzählte, war seine Meinung, dass er sich da nicht so sicher sei, dass dies klappe. Die würden doch nie im Leben bis zu uns hochfahren. Etwas kleinlaut erwähnte ich noch die 100 % Heimliefergarantie und hoffte für mich, dass es auch wirklich funktioniert.

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Bereits einen Tag später fuhr der Lieferwagen vor. Als nun die 5 Taschen und 3 Getränkepacks im Hausflur standen, überkam mich ein totales Glücksgefühl. Jetzt musste ich die Sachen nur noch zu Hause verstauen. That’s it! Somit habe ich einen ganzen Nachmittag für mich gewonnen. Fazit: Das werde ich sicher noch mehr machen, wobei es ganz klar nicht den Wocheneinkauf ersetzen soll. Trotz dieser super Möglichkeit finde ich es wichtig, den persönlichen Kontakt im Laden zu erleben und somit auch dazu beizutragen, dass nicht plötzlich der Dorfladen geschlossen wird.

/ Manuela Roth

Janina`s Skiferien Tip: Skiferien mit Kleinkind? Skiferien mit Kleinkind!

Jahrelange Erfahrung in Sachen „Skiferien mit Kleinkind“ bewegen mich dazu, euch meine Erfahrungen, Tipps und Erlebnisse davon zu berichten – soeben sind wir nämlich von den Skiferien zurückgekehrt. Die Kinder sind und waren immer zwischen 10 Monaten und knapp zwei Jahre alt während den Ferien – hab ich grad bemerkt.

Das Event „Skiferien“ kann man entweder sportlich locker sehen oder zuhause bleiben – man kann die Kleinen ja unmöglich ganztags auf den Rücken binden und die Pisten runter rasen wie in Jugendzeiten.

Hier ein paar Anekdoten, mögliche Tipps und Tricks für „trotzdem tolle & erholsame Skiferien“ – Statisten sind: Mami, Papi, Kinder.

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Grundausrüstung:
Schlitten mit Sitz und warmem Sitzsack plus Lammfell
Tragehilfe oder Tragetuch
Kinderwagen
Rucksack – eventuell mit Schlitten, wie auf dem Foto
etwas zum Lesen für die Eltern

Musik auf dem Iphone

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Papi fährt Ski mit allen, die schon auf Skis stehen können.

Mami spaziert, schlendert oder gibt Gas beim Spazieren (sportlich fitter Aspekt) mit dem Kleinsten – entweder nimmt sie gemütlich die Sesselbahn und trifft sich mit allen anderen zum Mittagessen oder sie läuft die 2,3 Kilometer hoch und hat ein tolles Workout gemacht.

Andere Geschwister mögen das „beim Fahren zuschauen“ und sind unheimlich stolz, die neuesten Fahrkünste zu präsentieren.

Nach dem Lunch sind die meisten Kids primär erstmals pausenbedürftig und es bietet sich an, etwas an die Sonne zu liegen, ein Pfüüsi zu machen oder nach dem strengen Skifahren mit Papi ein gemütliches Nachmittagsprogramm durchzuführen.

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Nun was macht Mama in dieser Zeit?
– lauschiges Plätzli suchen an der Sonne und entspannen (wenn man immer vier Kids um sich hat, ist das Erholung pur)
– ein Buch lesen und Musik hören
– wenn das Kleine am Rücken schläft, spazieren gehen (es gibt sicher überall einen Wander- oder Schlittelweg) oder sich eine Après-Skibar suchen, an der sicherlich gute Musik läuft und es ein  (selbstverständlich alkoholfreies) Sprudelgetränk gibt…
(-es gibt auch noch das Handy, Tablet oder sonst was um die Zeit zu vertreiben)

Oft schlafen Kinder während Ferienzeiten weniger lange – das darf man nicht so eng sehen und vorallem nicht vor den Ferien denken, dass während den Ferien alles so laufen muss wie Zuhause. Man muss vermutlich einfach mit der lockerflockigen Einstellung in die Ferien gehen, dass es gaaaaaaaanz anders wird wie Daheim…

Sollten Mami sich nichtsdestotrotz für den wohltuenden Mittagsschlaf im Hotel entscheiden – sucht euch ein Hotel mit Nachmittagsprogramm für euch (Yoga, Massagemöglichkeiten, Kinderhütedienst, Spa, etc…)

Bei ganz schlechtem Wetter könnte man auch einfach im Hotel bleiben oder man shoppt im nächst grösseren Ort – das tut auch gut.

Bevor ich euch in die Skiferien lasse: natürlich gibt es die Option umgekehrt: Mami fährt Ski und Papi schaut zum Kleinsten.

Für uns war diese Methode heuer kein Thema. Papa wünschte sich für einmal viel Zeit mit den Kids und ich erholte mich prächtig nebenbei.

Also: Helm auf und Ski Heil !!!!

maitli/ Janina Wolf

Mein Kind ist nachts endlich trocken

Mein Sohn war nachts noch nie trocken. Mit dem Älterwerden störte er sich immer mehr am Bettnässen. Schullager oder bei einem „Gspänli“ zu übernachten kam für ihn deswegen nie in Frage, da die Scham einfach zu gross war. Ich habe mich darum entschlossen, dieses Problem anzugehen und habe mich über verschiedene Therapieformen informiert. Hauptsächlich existieren 2 verschiedene Therapieformen: Hormontherapie und Wecktherapie.

Da ich meinem Kind keine künstlichen Hormone zumuten wollte, entschied ich mich für die Wecktherapie. Von einer Kollegin vernahm ich, dass Sie damit Erfolg hatte. Also informierte ich mich etwas mehr darüber. Es gibt verschiedene Anbieter von solchen Weckapparaten. Ich entschied mich schlussendlich für einen Schweizer Hersteller (Firma Karl Bachmann AG), der seinen Apparat Rapido-Sec® nennt, was so viel bedeutet wie „schnell trocken“. Die Bedienung dieses Apparates erschien mir unkompliziert und die Firma machte einen seriösen und professionellen Eindruck.

Ich bestellte diesen Apparat also direkt online auf der Homepage dieser Firma und schon am nächsten Tag erhielt ich das Set zugestellt. Also legten wir los! Die 1. Nacht, 2 x ertönte der Alarm. Auch die beiden nächsten Nächste waren sehr anstrengend, jedes Mal war das Bett ziemlich nass und mein Sohn hatte Mühe aufzustehen. Ich war mir nun nicht mehr ganz so sicher, ob dies das richtige Rezept für meinen Sohn ist, also rief ich die Herstellerfirma an. Der Herr am Telefon konnte meine Zweifel aber rasch aus der Welt schaffen. Freundlich und ruhig teilte mir mit, dass es zu Beginn der Therapie sehr häufig etwas schwierig sei, aber die Fortschritte werden nicht lange auf sich warten lassen. Ich müsse einfach noch etwas Geduld haben, dann werde der Aufwand deutlich geringer.
Also gut, ich liess seinen Worten Taten folgen und tatsächlich, bereits nach 1 Woche war das Bett meines Sohns nicht mehr voll nass, er konnte seinen Urinfluss also schon fast selbstständig unterbrechen. Auch ging der Alarm immer seltener los.

Nach 2 Wochen konnten wir bereits die 1. trockene Nacht feiern! Wir machten also voll motiviert weiter, füllten gewissenhaft die mitgelieferte Erfolgstabelle aus (zusätzlicher Motivationsschub) und in der 6. Woche war mein Sohn bereits seit über einer ganzen Woche trocken. Wir behielten den Apparat noch 4 Wochen, doch mein Sohn nässte in dieser Zeit kein einziges Mal mehr ein. Er hatte es geschafft. Stolz und selbstbewusst meinte er, er wolle und brauche dieses Gerät nicht mehr, er sei nun trocken.

Es war eine grosse Erlösung für die ganze Familie. Ich muss morgens kein Bett mehr sauber machen, Windeln kaufen gehört auch der Vergangenheit an. Mein Sohn fürchtet sich nicht mehr, auswärts zu übernachten und ist viel selbstbewusster geworden. Was für ein Unterschied zu früher!

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/ Milena Hefti