Mit grossen Schritten zum Riesenspass in Elm

Das Abenteuer hat begonnen: Im Herbst breitete sich der „Riesenwald“ in Elm auf Ämpächli aus. Gleich 17 Stationen sind auf dem Riesenwaldweg erlebbar. Das Konzept basiert auf der Sage vom Martinsloch und ist in den Kontext des UNESCO-Weltnaturerbes Tektonikarena Sardona gesetzt. Mit dieser Ausgangslage hat Autor Dan Wiener fünf Geschichten rund um Martin geschrieben. Dazu wurde auch ein Hörspiel auf Radio SRF1 in der Kindersendung „Zambo“ im Zeitraum des Sonnenereignisses am Martinsloch ausgestrahlt.

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Der bisherige „Tierliweg“ wurde zum völlig neuartigen Erlebnisweg umgewandelt. Da steht schon mal ein Haus auf dem Kopf oder ein Lithophon in der Lichtung.

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Der „Riesenwald“ fördert die Motorik, schärft die Sinne, stärkt das Naturbewusstsein und vermittelt Wissen zur Tektonikarena Sardona mit seinen Wahrzeichen den Tschingelhörnern und dem Martinsloch. Die Umsetzung erfolgte mit Unterstützung des Impulsprogrammes „Enjoy Switzerland“ von Schweiz Tourismus. Der Erlebnisweg richtet sich an Kinder und Jugendliche, Eltern und Grosseltern sowie an Schulklassen und anderen Gruppen. Die Inszenierung ist später sehr gut mit weiteren „Avanti-Teilprojekten“ kombinierbar.

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Die Kombination von lokaler Verankerung mit der Sage als Basis und
moderner Inszenierung bietet ein vielsprechendes Produkt.


/ Text und Foto: Riesenwald.ch Presse

Märchenhotel Bellevue – Zauberhaft, überragend und genau wie in einem Märchen

Dies sind der Worte nicht genug, aber irgendwie muss ich mit der Präsentation beginnen.

Mein Anfang – und glaubt mir – es ist nur der Anfang – steht für ein riesengrosses Kompliment für einen märchenhaften Standort eines Hotels, das für uns alle etwas Besonderes, vorallem aber für die ganze Familie das Rundum-Paket bietet, die auf der ständigen Suche nach dem wunderschönsten Familienhotel sind. In der angrenzenden Nachbarschaft gibt es ja zahlreiche Hotels – aber als stolze Glarnerin erzähle ich euch gerne, dass es sogar HIER das schönste Hotel gibt, ganz in unserer Nähe. Zum Greifen nah! Ohne weit fahren zu müssen, mit Kindern im Auto.

Mein Ehemann Tobias, ich und unsere Kinder konnten es kaum glauben; gibt es DAS Hotel, wo man sich (aber wirklich!!!!) Mühe gibt, wo meine ganze Familie (und nicht nur unsere Kinder) verwöhnt werden und alle gleichzeitig Spass haben können?

Ich denke da an die Spa Welt mit der grossartigen Aussicht – an die farbige Kinderwelt, vorallem auch an die fantastische Aussicht, die schöne Natur, die frische Alpluft auf 1256 Meter über Meer, eine riesenriesengrosse Rutschi für meinen grösseren Sohn und sogar mein Baby wird verwöhnt und von professionellen Mitarbeiterinnen gehütet und bewacht. Gibt es so einen Platz, ein solch toller Ort, wo man sich am Wochenende zurückziehen und das Elternleben in vollen Zügen geniessen kann?

Ja, meine Damen und Herren. Das existiert. Und es liegt tatsächlich in meinem lieben Glarnerland – zum Greifen nah. Hier in Braunwald! Es heisst Märchenhotel und ist nichts anderes als ein wahr gewordenes Märchen – das Märchenhotel Braunwald. Folgen Sie mir auf einen Rundgang; überzeugen Sie sich selber, welche Möglichkeiten die ganze Familie hier hat.

FAMILIENZIMMER

Ich würde beispielsweise gerne so ein neu renoviertes Familienzimmer buchen. Wir sind seit Mitte August zu viert in unserer Familie und brauchen bisschen mehr Platz zum wohl sein. Nicolas, mein zweijähriger Sohn, braucht viel Platz für seine wichtigen Spielsachen und fürs Baby haben wir viele Wickelsachen. Das Zimmer hat einen Balkon – das Panorama der Glarner Alpen ist nirgendwo schöner als hier. Für s’Mami gibt es doch nichts Erholsameres als alleine ein paar Seiten in der Zeitung zu blättern oder gar mit einem Prosecco in der Hand ein Buch zu lesen an der Bergsonne.

gastro

Tagsüber essen die Gäste im Restaurant Clariden und das Abendessen wird im Panorama Speisesaal serviert. Shabby, romantisch und aber auch sehr gemütlich. Die Küche verwöhnt ihre grossen und kleinen Gäste mit Spezialitäten aus der Schweiz, Frankreich, Italien und auch internationalen Spezialitäten. Küchenchefin ist Corina Halfpap. Gemeinsam mit ihrem Team sorgt sie dafür, dass es jeden Abend etwas Kreatives, Innovatives und sehr Feines auf dem Menu zu finden gibt.

wellness

Der Wellness-Faktor des Märchenhotels ist schlicht WOW! Ein Erlebnisbad, Wellness on the Top mit der grandiosen Panoramaaussicht (wow!!!!), Massage, Sauna, Dampfbad, Hallenbad und Familiensauna – was wünscht man sich da noch mehr? Mir fällt nichts ein. Das Wellness on the Top ist mein persönlicher Favorit; sie bietet Aussicht über das Tal und den Tödi. Es ist sehr, sehr romantisch, fast ein bisschen „zu schön um wahr zu sein“ und eine absolute Ruheoase für Ruhesuchende, die durch die Woche stressen. Ein schlicht traumhafter Ort, wo man sich zu 100% erholen, beruhigen und entspannen kann.

KINERWELD

Zu guter Letzt habe ich etwas sehr Zentrales und Wichtiges für Sie! Die Kinderwelt! Denn mir liegt es, wie ich bereits erwähnt habe, am Herzen, dass die Kinder einen tollen und lehrreichen Aufenthalt haben können. Der kleine neugeborene Alexis lässt sich zwar noch nicht von alle diese tollen Sachen amüsieren, mein zweijähriger Sohn jedoch findet es extrem cool. Es hat ein Gumpischloss, täglich lustige Spiele mit den Betreuerinnen, das allabendliche Märchen, das der Direktor persönlich erzählt (in wunderschöner Atmosphäre) – und das ist nur einer von vielen Höhepunkten. Dazu gibt es das Märliland mit Kinderkletterparadies, Spielgruppen, die jeweils am Abend von dem Spieltag altersgerecht aufgeteilt werden. Ein Kindercasino für die älteren Mädchen und Jungs. In Märchenhotel gibt es auch Zwerg Bartli´s Welt – Splish und Splash mit einem Zwerg-  eine richtige Zwergenbadi, die ganz neu gebaut wurde. Nicht zu vergessen ist der Zauberwald. Die Zwergziegen und all die andern schönen Sachen, die hier noch hundert Zeilen füllen würden. Etwas wehmütig und neidisch denke ich, dass ich eigentlich auch gerne noch so alt wie meine Kinder sein würde und die Uhr um ein paar Jahre zurückdrehen könnte. Aber DAS geht leider auch im Märchenhotel nicht. Deshalb werden ja auch die grossen Prinzessinnen und Prinzen verwöhnt.

Es gibt natürlich auch jede Menge Aktivitäten im Glarnerland – für die ganze Familie. Im Sommer sowie im Winter kann man tolle Outdoorevents machen – auf jeden Fall gehört das Märchenhotel zu meinen persönlichen Höhepunkten – der grossartige Ort für Familien, Grosseltern und Kinder, die auf der Suche nach einem perfekten Ort für einen Ferienspass sind. Ich empfehle es von ganzem Herzen. Und ich glaube fest, dass jede Familie, die einmal dort war, wieder zurückkehren wird.

MÄRCHEN

Text: Andrea Grünenfelder
Foto: Märchenhotel Pressfotos

„Wasser ist die treibende Kraft der ganzen Natur“

Zitat – Leonardo da Vinci

evian1evian3Berge, Bewegung, Sport – und Wasser! Für alle Eltern ist es sehr wichtig, dass sie ihre Kinder möglichst gut für Ausflüge, Wanderungen und warme Tage im Herbst vorbereiten. Für jedes Kind ist es wichtig, täglich genügend Flüssigkeit einzunehmen – für die Gesundheit und für alle Organe!

Für meinen Sonnenschein passt die kleinere Evianflasche mit der Füllmenge von 33 cl am besten. Dies ist genau die Menge, die Nicolas während eines sportlichen Nachmittags braucht  – er kann die Flasche sogar selber tragen und freut sich auch, immer wieder eine neue zu öffnen.

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Wie jede andere Mutter mache ich mir immer Sorgen und selbst während dem Tag stelle ich mir viele Fragen: Hat mein Sohn gut gegessen? Möchte er eine Frucht? Hat er Durst? Hat er genug getrunken? Auch wenn er in der Waldspielgruppe ist, frage ich mich, ob er sein Wasser nach dem Znüni getrunken hat. Mit dem Essen bin ich sicher lockerer, denn er meldet sich schon, wann er Hunger hat. Aber mit dem Trinken bin ich nicht gleich sicher – in seinem Alter (zweieinhalb Jahre) registrieren die Kinder manchmal gar nicht, dass sie Durst haben und/oder dass sie nach dem Essen etwas trinken sollen/müssen.

Über dieses Thema habe ich schon einiges gelesen, denn mir ist es wichtig zu wissen, ob mein Sohn wirklich genug Flüssigkeit zu sich nimmt und wenn nicht, möchte ich wissen, wie ich ihn motivieren kann, mehr zu trinken. Beim Mittagstisch zu Hause gibt es immer (nur) Wasser – die Säfte, Sirups und kohlensäurehaltige Getränke gehören da nicht dazu. Ich sehe mich selber nicht als eine strenge Mutter, aber wenn es um die Flüssigkeit geht, ist es mir äusserst wichtig, dass Nicolas nichts anderes als Wasser trinkt. Auch bei meinem Neugeborenen Alexis (sieben Wochen) habe ich schon mit Wasser angefangen. Ich stille Vollzeit, gebe aber keinen Tee, denn Wasser und Muttermilch sind genug und derzeit hat er weder Bauchprobleme, noch das Bedürfnis, Babytee zu trinken.

Kleine Kinder brauchen mehr Flüssigkeit in Bezug zum Körpergewicht als Jugendliche und Erwachsene. Der Körper eines neugeborenen Kindes besteht zu 70 Prozent aus Wasser und bei einem einjährigen Kind aus 60 Prozent. Bei uns Erwachsenen bei 50-55 Prozent – interessante Fakten, die auch erklären, warum sich die Kinder schnell schlecht fühlen können, wenn sie nicht genug Wasser trinken. Wie Sie sicher auch schon wissen, kann ein Kind schnell dehydrieren – deswegen ist es mir sehr wichtig, die tägliche Wasseraufnahme bei meinen Kindern gut zu kontrollieren.

Kleine Kinder spüren oftmals gar nicht, dass sie Durst haben. Einige können das auch gar nicht mitteilen, auch wenn sie es spüren würden und einige denken schlicht einfach nicht daran, sagen es nicht zu einem Erwachsenen oder haben seine Wasserflasche vergessen. Ich muss immer zwei-, dreimal nachschauen, ob Nicolas‘ Wasserflasche in seiner Tasche drin ist, vorallem wann er in der Spielgruppe ist, aber auch wenn wir einen Ausflug machen. Zuhause erkläre ich es ihm mehrmals pro Woche – es ist mir sehr wichtig, dass er selber versteht, dass Wasser die Lebensquelle ist, und dass er nicht nur trinken soll, wenn er Durst hat, sondern auch ein paar Gläser zwischen den Mahlzeiten, vor und nach dem Spielen und vor dem Schlaf.

Es gibt interessante Fakten über die Wasseraufnahme bei Kindern – gerne möchte ich ein paar Details mit Ihnen jetzt teilen. Wussten Sie zum Beispiel, dass ein Kind, das 10 kg wiegt, etwa einen Liter Flüssigkeit pro Tag braucht, um die während dem Tag verlorene Flüssigkeit wieder zu ersetzen? Ein Kind, das ca. 15 kg wiegt, braucht 1,25 Liter pro Tag und ein Kind mit einem Gewicht von 20 kg braucht 1,5 Liter pro Tag. Das sind die Richtlinien, die für gesunde Kinder gelten. Wenn ein Kind Fieber hat, wird sein Flüssigkeitsbedarf mit 10 Prozent steigern. Das heisst, bei 40 Grad Fieber muss ein Kind mit einem Gewicht von 10 kg 1,3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.

Wie viel Wasser genau mein älterer Sohn pro Tag einnimmt, ist natürlich sehr schwierig einzuschätzen. Was ich mir aber ganz sicher bin, ist, dass er genug hat. Denn ich folge dem Prinzip „Je mehr, desto mehr“ oder „Je mehr, desto besser“ – mit Wasser darf man das nämlich.

/ Text und Foto: Andrea Grünenfelder